
Rezension:
Ute Mainz’ Kriminalroman „Beim Barte des Weinhändlers“ ist ein unterhaltsamer Regionalkrimi mit Witz, Lokalkolorit und überraschendem Tiefgang. Die Geschichte spielt im malerischen Nideggen in der Eifel und beginnt mit einem Doppelmord, der das beschauliche Städtchen in Aufruhr versetzt. Schnell wird klar: Hinter der gepflegten Fassade eines angesehenen Bürgers verbirgt sich ein Doppelleben – und plötzlich ist nichts mehr so, wie es scheint.
Hauptfigur ist Karla Kost, eine couragierte Ermittlerin mit Ecken und Kanten, die nicht nur den Morden, sondern auch einem Netz aus Lügen, Affären und örtlichem Klatsch auf den Grund geht.
Ein besonders schillernder Verdächtiger ist der titelgebende Weinhändler – charmant, geheimnisvoll, und mit einem imposanten Bart, der ebenso viel Aufmerksamkeit auf sich zieht wie seine weinseligen Auftritte. Die Mischung aus bodenständiger Krimi-Handlung und leicht frivoler Spannung verleiht dem Roman eine angenehm verspielte Note.
Die Autorin versteht es, die Eifel mit ihren Menschen, Festen und Eigenheiten liebevoll zu porträtieren. Der örtliche Herbstmarkt, enge Dorfgemeinschaften und das stille Brodeln unter der Oberfläche werden detailreich und atmosphärisch beschrieben. Man spürt, dass Ute Mainz die Region kennt – die Schauplätze wirken lebendig und glaubwürdig.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
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Genre: Krimi
Seitenzahl Paperback: 178
Veröffentlichung: 30. April 2024
Paperback ISBN-13: 978-3961231348
Erhältlich: Taschenbuch
Gelesen von B.Z.
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