
Rezension:
Das Buch besteht aus 16 Geschichten, von denen jede einer im Museum ausgestellten Mühle gewidmet ist. Trotz fiktionaler Erzählung basiert jede Story auf historischen Fakten zur jeweiligen Mühle – sei es eine ukrainische Windmühle oder eine serbische Löffelrad-Wassermühle. Dabei entstehen Geschichten wie „Elenas späte Suche nach dem Glück“ oder „Zorica und das Weihnachtsbrot“, die Lebenswelten aus ganz Europa lebendig werden lassen.
Fotografien im Buch ergänzen die Texte wirkungsvoll – möglich gemacht durch Behrens’ Partnerin Maren Kiesbye, die Layout und Bilder beigesteuert hat. Regionale Verbundenheit: Behrens’ persönliche Beziehung zum Mühlenmuseum – seit den 1980er-Jahren – verleiht dem Werk eine spürbare Authentizität und Leidenschaft. Geschichtliche Tiefe trifft Fiktion: Die Verbindung aus fundierten historischen Bezügen und kreativen Erzählungen macht jede Geschichte lebendig und nachvollziehbar. Visuelle Unterstützung: Die gelungenen Fotografien schaffen eine greifbare Nähe zu den beschriebenen Mühlen und ergänzen die literarischen Passagen perfekt. Für alle, die sich für regionales Kulturerbe und die Geschichten dahinter interessieren.Jedes Kapitel bietet eine eigenständige, liebevoll erzählte Episode. Wer Liebeserklärungen in Buchform mag – dieses Projekt entstand aus Begeisterung und Vertrautheit mit Ort und Objekt.
Ein originelles, lokal verwurzeltes Buch voller warmer Geschichten zum Eintauchen. „Das Lied der Mühlen“ ist eine Hommage an ein Museum, das in jeder Erzählung neu erklingt. Besonders empfehlenswert für Fans von kultureller Geschichte, regionaler Literatur und unaufdringlicher, historisch geprägter Erzählkunst.
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Genre: Kurzgeschichten
Seitenzahl Print: 175
Seitenzahl E-Book:
Veröffentlichung: 10. Oktober 2024
Print ISBN-13: 978-3937134109
E-Book ISBN-13:
Erhältlich: gebundenes Buch
Gelesen von A.Z.
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