
Rezension:
Wenn Freundschaft, Erkrankung und Lebensgestaltung im Alter in einem Roman miteinander verschmelzen – dann entsteht etwa dieses Werk. In „Gemeinsam gegen Einsam: Haltestelle Zukunft“ erleben wir die Fortführung der Geschichte von zwei rüstigen Senioren, die trotz gesundheitlicher Einschränkungen nicht in Resignation verfallen, sondern voller Lebensfreude neue Wege wagen.
Die Protagonisten sind Gunther Wagner (mit der Parkinson-Diagnose) und Siegfried Holländer (mit einer beginnenden Alzheimererkrankung).
Auf einer gemeinsamen Busreise lernen sie sich kennen, entdecken ihre Liebe zu Musik und Wein – und vor allem zueinander. Gemeinsam gründen sie eine Senioren-WG, um den Ruhestand aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. In diesem zweiten Band nun hecken sie ein neues Abenteuer aus: Der Bau einer Seniorenresidenz in Estland. Dorothas Vergangenheit, das Thema Krankheit im Alter, familiäre Erwartungen und der Wunsch nach Lebensqualität im Alter verweben sich zu einer kurzweiligen Gesellschaftsgeschichte.
Für Leser/innen von Gesellschaftsromanen mit Sinn für Humor, für Menschen, die sich Gedanken über das Altern und das eigene Leben machen – und für alle, die eine positive Geschichte über Freundschaft im höheren Alter suchen.
Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen, kurzen und aussagekräftigen Kapitel gehen nahtlos ineinander über. Die Protagonisten werden detailliert beschrieben, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
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Genre: Roman
Seitenzahl Paperback: 255
Seitenzahl E-Book: 231
Veröffentlichung: 8. Juli 2022
Paperback ISBN-13: 978-3982349831
E-Book ISBN-13:
Erhältlich: E-Book & Taschenbuch
Gelesen von A.Z.
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