„Rebekah Stoke – Vater. Mutter. Kind.“

Rezension:

Der 18-jährige Andrew Graham veranstaltet im Ferienhaus seiner Eltern am Holly Beach in Louisiana eine Party. Später entdeckt er dort spät in der Nacht die Leiche seiner Ex-Freundin in der Garage. Seine Eltern, renommierte Anwälte, eilen zu Hilfe – und ehe sie sich versehen, geraten sie selbst in ein Netz aus Geheimnissen, Vertuschung und Angst.
Die Geschichte spielt in einer amerikanischen Kleinstadt an der Küste und vermischt das Thema Familienidylle mit dunklen Abgründen. Von Anfang an wird klar: Das Bild der perfekten Familie – Vater, Mutter, Kind – ist trügerisch.

Stattdessen entfaltet sich ein Psychothriller, in dem Loyalität, Schuld und die Angst vor Entdeckung zentrale Rollen spielen. Es finden sich typische Thriller-Elemente. Eine Leiche, eine Vertuschung, ein familiäres Geflecht, das leicht brüchig scheint. Der Spannungsaufbau gelingt gut, insbesondere durch wechselnde Perspektiven und Rückblenden.

Mir wurde eine Familienstruktur präsentiert, die perfekt erscheint – und doch verletzbar ist. Die Kombination aus Andrew, Eltern mit Machtposition und der kleinen Stadt mit möglicherweise dunklem Geheimnis funktioniert einwandfrei. Man spürt, wie Liebe, Angst und Macht miteinander verwoben sind. Der Vater etwa sieht sich gezwungen, um jeden Preis seine Familie zu schützen – und das schafft moralische Konflikte.

Das Cover passt wieder perfekt. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Kapitel gehen nahtlos ineinander über. Die Protagonisten werden detailliert beschrieben, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Auch die Umgebungen werden detailgetreu beschrieben, sodass man meint, selbst dort zu sein.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Genre: Psychothriller

Seitenzahl Paperback: 430

Seitenzahl E-Book: 463

Veröffentlichung: 3. September 2025

Paperback ISBN-13: 978-3819232305

E-Book ISBN-13:

Erhältlich: E-Book & Taschenbuch & Hörbuch

Gelesen von B.Z.

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