
Das Kinder- und Jugendbuch Quispiam von Philipp Molsberger erzählt eine berührende Geschichte über Freundschaft, Identität und den Umgang mit Vorurteilen. Im Mittelpunkt stehen die junge Eule Quispiam und die Maus Emilia, deren ungewöhnliche Freundschaft im Wald für Verwunderung sorgt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise voller Abenteuer und Fragen nach Zugehörigkeit und Akzeptanz.
Die Stärke des Buches liegt vorrangig in seiner klaren Botschaft: Freundschaft und Mitgefühl sind stärker als Angst und Ausgrenzung.
Diese Thematik wird kindgerecht vermittelt, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Besonders gelungen ist die Darstellung der beiden Hauptfiguren, die durch ihre Neugier und ihren Mut schnell Sympathie wecken.
Auch die Handlung überzeugt durch eine gute Mischung aus Spannung und emotionalen Momenten. Die Begegnungen mit fremden Wesen und die Reaktionen der Waldbewohner sorgen für Dynamik und regen gleichzeitig zum Nachdenken an.
Ein weiterer Pluspunkt sind die atmosphärischen Naturbeschreibungen und die illustrierten Bilder, die die Welt des Waldes lebendig wirken lassen. Dadurch entsteht eine märchenhafte Stimmung, die besonders jüngere Leserinnen und Leser anspricht.
Insgesamt ist Quispiam ein gelungenes Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch wichtige Werte vermittelt. Es eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum Selbstlesen und hinterlässt eine nachhaltige Botschaft über Toleranz und Zusammenhalt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Illustrationen von Claudius Gräßer
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Genre: Kinderbuch
Lesealter: Ab 6 Jahren
Seitenzahl Paperback: 204
Veröffentlichung: 9. März 2026
Paperback ISBN-13: 978-3-98503-260-0
Erhältlich: gebundenes Buch
Gelesen von A.Z.
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