
Rezension:
Ein großes Fest im Schloss steht bevor, auf dem Laya gerne mittanzen möchte – doch sie hat Angst davor, sich zu blamieren, etwa über die eigenen Füße zu stolpern. In der Nacht vor dem Fest geschieht etwas Unheimliches: Laya hört eine kichernde Stimme, die mit ihr Verstecken spielen will. Könnte es der sprechende Stuhl sein, den sie tags zuvor gesehen hatte, der dann plötzlich verschwunden war?
Getrieben von Neugier macht sich Laya auf die Suche. Dabei trifft sie auf das Gespenst Spuki, welches sie zu einer Gespensterparty einlädt – eine Party, die nur alle 500 Jahre stattfindet. Während dieses nächtlichen Abenteuers wird Laya herausgefordert, ihre Angst, Fehler zu machen, zu überwinden und zu entdecken, was wirklich wichtig ist.Die Figuren sind liebevoll gestaltet und sehr kindgerecht: Laya wirkt real und nahbar mit ihren kleinen Unsicherheiten. Die Illustrationen von Kathrin Lauckner unterstützen die Stimmung der Geschichte wunderbar – sie machen das Gespensterhafte nicht gruselig, sondern spannend und fantasievoll. Die Mischung aus Abenteuer, etwas Grusel und Humor ist für Kinder ab etwa vier Jahren genau passend: Es ist spannend genug, um die Neugier zu wecken, aber nicht beängstigend. Themen wie Mut, Selbstvertrauen und das Überwinden von Ängsten werden behutsam vermittelt, ohne zu belehren.
„Prinzessin Laya und die wilde Gespensternacht“ ist ein bezauberndes Vorlesebuch, das ideal für jüngere Kinder ist – besonders für solche, die Spaß an fantasievollen Abenteuern haben, aber bisher nicht bereit sind für zu gruselige Geschichten. Die liebevolle Darstellung der Charaktere, die spannungsvolle, aber kindgerechte Atmosphäre und das Thema, dass jeder ein wenig mutiger sein kann, machen das Buch zu einer empfehlenswerten Lektüre.
Genre: Kinderbuch
Seitenzahl Paperback: 68
Gesprochen von: Elisabeth Günther
Illustrationen: Kathrin Lauckner
Veröffentlichung: 1. Dezember 2022
Paperback ISBN-13: 978-3985952281
Lesealter 4–8 Jahre
Erhältlich: Hörbuch & Taschenbuch
Gelesen von A.Z.
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