
Rezension:
Mit Erpresstes Sylt legt Patrick Burow den 11. Band seiner Küstenkrimi-Reihe „Hansen & Norden ermitteln“ vor. Wieder steht die Nordseeinsel Sylt im Zentrum eines spannenden Falles, der die Ermittler Silja Hansen und Eike Norden in Atem hält. Dieses Mal geht es um eine Erpressung, die sich schnell zu einem komplexen Netz aus Intrigen, Lügen und Gefahren entwickelt. Werden Hansen und Norden auch diesen Fall lösen können?
Der Autor bleibt seinem Stil treu mit kurzen Kapiteln, klarem Schreibstil und einem hohen Spannungsbogen, der durch häufige Perspektivwechsel immer wieder neue Verdachtsmomente aufwirft. Besonders gelungen ist die vertraute Mischung aus packender Krimihandlung und dem unverwechselbaren Inselflair, das den Leser direkt in die Dünen und an die Küste versetzt.
Die Figuren sind wie gewohnt lebendig gezeichnet. Hansen ist impulsiv und emotional, während Norden nüchterner und überlegter ist – ihre Kooperation bleibt mit Spannungen, aber auch mit gegenseitigem Respekt. Diese Dynamik trägt die Geschichte ebenso wie der Kriminalfall selbst.
Ein atmosphärisch dichter Regionalkrimi, der Sylt gekonnt als Schauplatz in Szene setzt und durch eine fesselnde Handlung zu überzeugen vermag. Für Fans der Reihe ein Muss, für Neueinsteiger ein guter Einstieg in Burows Nordseekrimis.
Dieser Fall hat mich von Anfang an erneut fasziniert, weshalb ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
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Genre: Krimi
Seitenzahl Paperback: 234
Seitenzahl E-Book: 230
Veröffentlichung: 5. September 2025
Paperback ISBN-13: 979-8296217509
E-Book ISBN-13:
Erhältlich: E-Book & Taschenbuch
Gelesen von B.Z.
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