„Oliver Kohl – Der schwarze Kuss“

Rezension:

Der schwarze Kuss von Oliver Kohl ist ein düsterer und atmosphärischer Thriller, der von Anfang an fesselt. Im Zentrum der Handlung steht das mysteriöse Verschwinden des Sohnes eines mächtigen Politikers in der französischen Provinz – nach einem schweren Unfall bleibt von dem Jungen nur noch Asche übrig. Dieser makabre Fund wirft mehr Fragen auf, als er Antworten gibt, und zieht die Ermittler in einen Strudel aus Geheimnissen, Ängsten und gefährlichen Vertuschungen.

Die beiden Kommissare Nivet und Morel übernehmen den Fall.

Schon bald wird klar, dass es hier nicht nur um ein Unfallopfer geht, sondern um etwas weit Unheimlicheres: eine alte, schaurige Legende von der sogenannten „Aschefrau“, die in der Region leben soll.  Mit jedem Schritt, den Nivet und Morel der Wahrheit näherkommen, wird das Spiel gefährlicher, die Lügen dichter und die Todesfälle häufen sich.

Der Autor verwebt in seiner Geschichte geschickt politische Macht, menschliche Abgründe und übernatürliche Elemente. Die Drohkulisse ist groß, nicht nur, weil mächtige Akteure involviert sind, sondern auch, weil die Legende der Aschefrau etwas zutiefst Unheimliches und Unerklärliches bietet. Der Roman erzeugt eine beklemmende Spannung, die sich langsam aufbaut und mit jedem Kapitel weiter zunimmt.

Charakterlich überzeugt das Buch durch die kontrastreiche Dynamik zwischen den Ermittlern. Nivet und Morel ergänzen sich gut, haben aber jeweils ihre eigenen Motivationen, Ängste und moralischen Grenzen. Diese Tiefe macht die Figuren glaubwürdig und hat mich emotional mitfiebern lassen.

In dem Thriller gibt es viele überraschende Wendungen, eine gruselige Legende und einen realpolitischen Hintergrund, der dem Ganzen zusätzliche Schwere verleiht.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Genre: Thriller

Seitenzahl Paperback: 304

Seitenzahl E-Book: 278

Veröffentlichung: 7. November 2025

Paperback ISBN-13: 978-3819462801

E-Book ISBN-13:

Erhältlich: E-Book & Taschenbuch

Gelesen von B.Z.

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