
Die Stockholm-Protokolle: Gefährliche Beziehungen“ von Moa Berglöf und Joakim Zander ist ein packender Politthriller, der persönliche Schicksale mit globalen Machtspielen verknüpft.
Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Journalistin, die auf ein brisantes Netzwerk aus politischen Absprachen, wirtschaftlichen Interessen und geheimen Abkommen stößt. Was zunächst wie eine gewöhnliche Recherche beginnt, entwickelt sich schnell zu einer gefährlichen Spurensuche, die bis in die höchsten Kreise von Politik und Wirtschaft reicht.
Während sie versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen, gerät sie zunehmend selbst ins Visier mächtiger Akteure. Parallel dazu werden weitere Perspektiven eingeführt, die allmählich ein komplexes Geflecht aus Beziehungen, Loyalitäten und Verrat offenbaren. Die verschiedenen Handlungsstränge laufen schließlich in einem spannungsgeladenen Finale zusammen.
Die Stärke des Romans liegt hauptsächlich in seiner dichten Atmosphäre und den vielschichtigen Figuren. Den Autoren gelingt es, glaubwürdige Charaktere zu zeichnen, deren persönliche Konflikte eng mit den politischen Ereignissen verwoben sind. Der Schreibstil ist klar und temporeich, wodurch die Handlung stets vorangetrieben wird.
Auch wenn einige Wendungen leicht vorhersehbar sind, überzeugt das Buch insgesamt durch seine Aktualität und Spannung. Es ist ein intelligenter Thriller, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken über Macht und Moral anregt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
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Genre: Thriller
Seitenzahl Paperback: 448
Seitenzahl E-Book: 486
Veröffentlichung: 1. März 2026
Paperback ISBN-13: 978-3499018831
E-Book ISBN-13: 978-3644025691
Erhältlich: E-Book & Taschenbuch
Gelesen von B.Z.
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