
Mit „8 Uhr – Schnitt“ legt Michael Leschinski einen Kriminalroman vor, der von Beginn an eine geheimnisvolle und beklemmende Atmosphäre aufbaut. Schon der ungewöhnliche Titel macht neugierig und lässt erahnen, dass hinter der Handlung mehr steckt, als zunächst zu erkennen ist.
Die Geschichte entwickelt sich Schritt für Schritt und nimmt mich mit auf eine spannende Spurensuche. Dabei gelingt es dem Autor, verschiedene Verdachtsmomente und offene Fragen geschickt miteinander zu verbinden.
Immer wieder ergeben sich neue Hinweise, die dazu anregen, eigene Vermutungen über die Hintergründe der Geschehnisse anzustellen. Gleichzeitig hält der Autor wichtige Informationen bewusst zurück, sodass die Spannung über weite Strecken erhalten bleibt.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre des Romans. Die Handlung wirkt stellenweise düster und bedrückend, ohne dabei unnötig übertrieben zu werden. Die Figuren sind nachvollziehbar gestaltet und tragen dazu bei, dass man sich schnell in die Geschichte hineinversetzen kann. Ihre Entscheidungen und Reaktionen sorgen zusätzlich für einige überraschende Wendungen.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Handlung schreitet in einem guten Tempo voran, wobei sich ruhigere Passagen mit spannenderen Momenten abwechseln. Dadurch entsteht ein ausgewogener Spannungsbogen, der zum Weiterlesen einlädt.
„8 Uhr – Schnitt“ ist ein lesenswerter Kriminalroman für alle, die geheimnisvolle Fälle, unerwartete Entwicklungen und eine eher düstere Stimmung mögen. Michael Leschinski versteht es, Fragen aufzuwerfen und den Leser bis zur Auflösung im Ungewissen zu lassen. Insgesamt eine spannende Lektüre mit interessanter Handlung und gelungenem Spannungsaufbau.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich vergebe 5 Sterne.
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Genre: Kriminalroman
Seitenzahl Paperback: 332
Seitenzahl E-Book: 0
Veröffentlichung: 15. Dezember 2025
Paperback ISBN 13: 978-3949749261
E-Book ISBN 13: 0
Erhältlich: Taschenbuch
Gelesen von B.Z.
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