„Martin Ehrensberger – Aiwanger – Du Trottel heast“

Der Klappentext klingt nach einem Krimi, der keine Lust auf geschniegelt-seriöse Ermittlerkost hat – sondern lieber mit schwarzem Humor, bayerischem Schmäh und einer ordentlichen Portion Wahnsinn punktet. Schon die makabre Einstiegsszene rund um den dekorierten Kopf in der alten Mühle setzt ein deutliches Zeichen: Hier wird’s brutal, schräg und ziemlich unterhaltsam.

Besonders spannend wirkt, dass der Fall für Kriminalhauptkommissar Hubert Aiwanger schnell persönlich wird.

Der Täter scheint ihn genau zu kennen und spielt gezielt mit seiner Vergangenheit. Dadurch entsteht nicht nur Spannung, sondern auch die Frage, wie viel der Ermittler selbst zu verbergen hat. Gleichzeitig sorgt die Mischung aus grantigem Bayernkrimi, skurrilen Details und der mysteriösen Verbindung zu einer österreichischen Band für einen ungewöhnlichen Ton, der neugierig macht.

Wer auf düstere Hochglanz-Thriller hofft, könnte hier überrascht werden – denn dieser Krimi scheint lieber kantig, eigenwillig und mit einem Augenzwinkern daherzukommen. Gerade diese Mischung aus Spannung, Humor und regionalem Flair lässt den Eindruck entstehen, als würde einen ein ziemlich verrückter Ermittlungsritt erwarten.

Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Kapitel gehen nahtlos ineinander über. Die Protagonisten werden perfekt beschrieben, sodass man sich hervorragend in sie hineinversetzen konnte. Von Beginn an baute sich eine Spannung auf, die bis zum Schluss gehalten wurde.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Kommissar Aiwanger und seinem Team.

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Genre: Krimi

Seitenzahl Paperback: 294

Seitenzahl E-Book: 296

Veröffentlichung: 20. April 2026

Paperback ISBN-13: 978-3954528004

E-Book ISBN-13:

Erhältlich: E-Book & Taschenbuch

Gelesen von B.Z.

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