
Rezension:
Isabella Maria Kerns Roman „Vierundneunzig mal vier Jahreszeiten“ entführt die Leser auf eine bewegende Reise durch ein Jahrhundert voller Herausforderungen, spiritueller Erkenntnisse und tiefer menschlicher Verbindungen. Die Geschichte beginnt mit Franziska, einer Sinti-Frau, die vor dem Ersten Weltkrieg in Ungarn geboren wird. Schon früh zeigt sich ihre Hellsichtigkeit, doch ihr eifersüchtiger Ehemann kann diese Gabe nicht akzeptieren. Franziska flieht nach Wien, wo sie den Großteil ihres Lebens verbringt. Im hohen Alter von vierundneunzig Jahren erleidet sie einen Sturz und fällt ins Koma.
Ihre Nachbarin Lena, die selbst mit einem schweren Schicksalsschlag zu kämpfen hat, kümmert sich um sie und entdeckt dabei das Geheimnis einer Kristallkugel. Die Geschichte thematisiert Freundschaft, Liebe, Vertrauen und die Gewissheit, dass es Dinge im Leben gibt, die man mit bloßem Auge nicht wahrnehmen kann.
Es gelingt der Autorin, die Lebensgeschichten von Franziska und Lena sensibel zu verknüpfen und dabei Themen wie Verlust, Hoffnung und Sinn zu beleuchten. Der Roman zeichnet sich durch seine tiefgründige Charakterentwicklung und die authentische Darstellung der historischen und kulturellen Hintergründe aus. Besonders hervorzuheben ist die sensible Behandlung der spirituellen Elemente, die dem Werk eine besondere Tiefe verleihen.
Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Kapitel gehen nahtlos ineinander über. Die Protagonisten werden detailliert beschrieben, sodass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Franziskia, Lena und Simone sind mir so ans Herz gewachsen, sodass ich immer wieder an sie denken musste und es sind auch einige Tränen geflossen. Warum werde ich nicht schreiben.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
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Genre: Roman
Seitenzahl Paperback: 336
Seitenzahl E-Book: 439
Veröffentlichung: 20. Januar 2025
Paperback ISBN-13: 978-3991529323
E-Book ISBN-13:
Erhältlich: E-Book & Taschenbuch
Geleser von B.Z.
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