„H.C. Scherf – Am Ende steht die Gewalt“

Rezension:

Sybille Hooger erwacht aus der Bewusstlosigkeit, befindet sich im Krankenhaus. Angeblich wurde sie von ihrem Ehemann Martin angegriffen. Doch Hauptkommissar Klammer und seine Assistentin Eva Rudolf entdecken bald, dass Martin ein unwiderlegbares Alibi hat. Während sie tiefer graben, geraten sie in einen Sumpf aus familiären Intrigen in der Unternehmerfamilie, in die Martin eingeheiratet hat. Parallel wird ein Mordfall, zunächst separat behandelt, unaufhaltsam mit Sybilles Übergriff verknüpft.

Der Autor versteht es meisterhaft, die Grenzen zwischen Täterschaft und Opfer, Gerechtigkeit und Bosheit verschwimmen zu lassen.

Der Stil des Autors zeichnet sich durch eindringliche Beschreibungen und realistische Details aus, die einen tief in die Geschichte hineinziehen. Die Spannung liegt nicht nur in der äußeren Handlung, sondern auch in der psychologischen Zerbrechlichkeit der Figuren und dem moralischen Zwielicht ihrer Motive. Die Erzählung wirft ein grelles Licht auf die oftmals verborgenen Abgründe in Partnerschaften, die viel komplizierter sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen.

Jeder Protagonist wirkt glaubhaft, während die familiären Beziehungen mit all ihren Widersprüchlichkeiten dargestellt werden.

Die Handlung zieht durch unerwartete Wendungen und geschickte Verknüpfung zweier scheinbar unabhängiger Fälle in ihren Bann.

Gewalt, Loyalität, Macht und Liebe – dieser Thriller bietet mehr als Nervenkrimispannung, er regt zum Nachdenken an.

Das Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Ich habe nicht mit diesem Ausgang gerechnet.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 

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Genre: Kriminalroman

Seitenzahl Paperback: 272

Seitenzahl E-Book: 253

Veröffentlichung: 16. Juli 2025

Paperback ISBN-13: 978-3819427107

E-Book ISBN-13:

Erhältlich: E-Book & Taschenbuch

Gelesen von B.Z.

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