„Fiona Limar – Todesstollen“

Rezension:

Die Geschichte setzt ein, als bei einem Einsturz in einem verlassenen Stollen das Skelett eines Mädchens entdeckt wird, das seit zehn Jahren vermisst wurde. Die Umstände sind mysteriös. Wie kam das Mädchen dort hinein, und was ist in jener verhängnisvollen Nacht wirklich geschehen?

Im Zentrum der Handlung stehen drei ehemalige Freundinnen, die zuletzt mit dem Opfer gesehen wurden. Während zwei schweigen, wird vor allem Laura von Erinnerungsfetzen, Albträumen und Flashbacks geplagt.

Sie entscheidet sich für eine Hypnosetherapie, um herauszufinden, was damals wirklich geschah – und stößt auf dunkle Bruchstücke ihrer Vergangenheit, die offenbar mächtige Gegner haben, denen ihr Wissen gefährlich werden könnte.

Parallel dazu ermitteln Kriminalinspektorin Alva Claesson und der Psychologe Birger Nyberg in diesem Fall, der sich bald als weitverzweigter und persönlicher als gedacht entpuppt. Als schließlich das Kind einer Kollegin verschwindet, wächst der Druck, die Wahrheit herauszufinden, bevor noch mehr Leid geschieht.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Verknüpfung von Erinnerungsarbeit und klassischer Kriminalermittlung: Die Autorin spielt geschickt mit dem Motiv des Vergessens und Erinnert-Werdens  und ließ mich bis zum Ende spekulieren, wie alles zusammenhängt. Die Gespräche und inneren Konflikte der Protagonisten geben der Handlung zusätzliche emotionale Tiefe.

Von Beginn an hat mich das Buch so in seinen Bann gezogen, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Protagonisten wurden perfekt beschrieben, sodass man sich hervorragend in sie hineinversetzen konnte. Auch die Umgebungen wurden detailgetreu beschrieben, sodass man meinte, selbst dort zu sein. 

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Genre: Schwedenthriller

Seitenzahl Paperback: 290

Seitenzahl E-Book: 387

Veröffentlichung: 16. Januar 2026

Paperback ISBN-13: 979-8274364102

E-Book ISBN-13:

Erhältlich: E-Book & Taschenbuch

Gelesen von B.Z.,

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