
Rezension:
»Mord in 7 Stücken: Der Fall Holger P.« ist ein True-Crime-Buch von Christian Oehlschläger und Ulrich Hilgefort, das sich mit dem mysteriösen Mord an dem zurückgezogen lebenden Millionär und Jäger Holger P. im März 1997 in Hannover beschäftigt. 25 Jahre nach der Tat begeben sich der »Krimiförster« Oehlschläger und sein Lektor Hilgefort auf Spurensuche, wobei beide persönliche Verbindungen zum Opfer hatten: Hilgefort lebte damals in unmittelbarer Nachbarschaft, während Oehlschläger den Wald des Ermordeten betreute.
Das Buch zeichnet die Ereignisse von den Geschehnissen vor der Tat über das Verbrechen selbst bis zu den Ergebnissen der Ermittlungen nach. Dabei werden verschiedene Theorien untersucht, darunter mögliche illegale Kriegsbeute des Vaters des Opfers, eines Generalmajors im Zweiten Weltkrieg, und Verbindungen zu einer rumänischen Räuberbande sowie dem Rotlichtmilieu Hannovers.
Die Autoren verweben persönliche Eindrücke mit einer detaillierten Aufarbeitung des Falls, was dem Leser einen tiefen Einblick in die Ermittlungen und die Hintergründe des Verbrechens bietet. Die Erzählung ist stellenweise etwas langatmig. Dennoch eignet sich das Buch für Leser, die Interesse an wahren Kriminalfällen und detaillierten Ermittlungsarbeiten haben.
Für diejenigen, die sich für regionale Kriminalfälle und die Verknüpfung von persönlicher Erfahrung mit investigativer Recherche interessieren, bietet »Mord in 7 Stücken« eine fesselnde Lektüre.
Genre: Krimi
Seitenzahl Paperback: 240
Veröffentlichung: 7. Oktober 2024
Paperback ISBN-13: 978-3788821036
Erhältlich: gebundenes Buch
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