„Brigitte Schmid – Die angelehnte Tür“

„Die angelehnte Tür“ von Brigitte Schmid ist für mich ein ganz besonderer Gedichtband, der mich nicht einfach nur beim Lesen begleitet hat, sondern mich an vielen Stellen tief berührt und zum Nachdenken gebracht hat.

Die Gedichte erzählen von eigenen Erfahrungen, von Gefühlen und inneren Bewegungen, die manchmal schwer in Worte zu fassen sind. Gerade diese Verbindung aus persönlichem Erleben und psychologischen Aspekten hat mich besonders angesprochen.

Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass mir eine Tür zu Gedanken und Gefühlen geöffnet wird, die mir vertraut und gleichzeitig sehr persönlich erscheinen.

Der Titel könnte für mich nicht passender sein. Eine angelehnte Tür bedeutet, dass etwas offenbleibt. Vielleicht eine Erinnerung, eine Frage, eine Verletzung oder auch die Hoffnung auf etwas Neues. Manchmal möchte man hindurchgehen, manchmal braucht man den Mut, nur einen Blick hineinzuwerfen. Genau diese Vielschichtigkeit habe ich in den Gedichten gespürt.

Einige Texte haben mich emotional besonders erreicht. Sie haben Erinnerungen geweckt und mich dazu gebracht, über mein eigenes Leben, meine Gefühle und manche Erfahrungen neu nachzudenken. Das hat mich teilweise sehr bewegt und auch ein wenig traurig gemacht.

Die Sprache ist ehrlich, feinfühlig und authentisch. Nichts wirkt übertrieben – und gerade dadurch entfalten die Worte ihre Wirkung.

„Die angelehnte Tür“ ist für mich kein Gedichtband zum schnellen Durchlesen. Es ist ein Buch zum Innehalten, Fühlen und Wiederlesen.

Eine sehr persönliche, berührende Sammlung, die noch lange nachwirkt.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich vergebe 5 Sterne.

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Genre: Gedichte

Seitenzahl Paperback: 60

Veröffentlichung: 29. August 2022

Paperback ISBN 13: 978-9403667386

Erhältlich: Taschenbuch

Gelesen von B.Z.

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