
„Verlorene Kinder“ ist ein spannender Kriminalroman, der mich von Anfang an in eine geheimnisvolle und zunehmend beklemmende Atmosphäre hineinzieht. Im kleinen Dorf Zahrenholz scheint zunächst jeder etwas zu verbergen. Als eine alte Hebamme ermordet aufgefunden wird und sie vor ihrem Tod den Namen „Louisa“ auf den Boden geschrieben hat, beginnt für Kilian Frommelt und sein Team eine schwierige Suche nach der Wahrheit.
Besonders gelungen ist das Zusammenspiel der verschiedenen Verdächtigen. Jeder scheint ein Geheimnis zu haben, gleichzeitig verfügen alle über ein scheinbar plausibles Alibi.
Für zusätzliche Unruhe sorgt eine schrullige Frau, die immer wieder auftaucht und das neu zugezogene Ehepaar Leonhard und Marina beobachtet. Die Handlung nimmt noch einmal deutlich an Fahrt auf, als Marina einen Freund mit einem Messer angreift und wegen ihrer Erinnerungslücken selbst unter Verdacht gerät.
Je intensiver Frommelt und seine Kollegen ermitteln, desto rätselhafter werden die Zusammenhänge. Stück für Stück kommen neue Informationen ans Licht, sodass ich immer wieder versucht bin, die eigenen Theorien zu überdenken. Die Spannung bleibt dabei bis weit in die Handlung hinein erhalten.
Auch Frommelts Privatleben nimmt einen wichtigen Platz ein. Seine Beziehung zu Birgit wird durch das überraschende Auftauchen seiner Ex-Frau Maren belastet. Dadurch erhält die Geschichte neben dem Kriminalfall eine persönliche Ebene.
Insgesamt ein atmosphärischer und abwechslungsreicher Krimi mit interessanten Figuren, familiären Verwicklungen und mehreren überraschenden Wendungen. Besonders für Leser, die Dorfkrimis mit psychologischer Spannung und privaten Konflikten mögen, eine empfehlenswerte Lektüre.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich vergebe 5 Sterne.
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Genre: Krimi
Seitenzahl Paperback: 344
Seitenzahl E-Book: 350
Veröffentlichung: 1. Juli 2026
Paperback ISBN 13: 978-3947706327
E-Book ISBN 13:
Erhältlich: E-Book & Taschenbuch
Gelesen von B.Z.
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