
„Blauäugig“ ist ein packender Kriminalroman, der von Anfang an eine beklemmende Spannung aufbaut. Im Mittelpunkt steht Richard Wehmeier, der gerade erst nach fünf Jahren Haft wieder in Freiheit ist. Verurteilt wurde er für den Mord an der kleinen Betti Hein – einem Verbrechen, das er stets bestritten hat. Kaum versucht er, wieder ein normales Leben zu führen, wird er erneut in einen Mordfall verwickelt.
Ein mysteriöser Anruf weckt bei Wehmeier Hoffnung: Ein Unbekannter behauptet, Informationen zu besitzen, die seine Unschuld beweisen könnten.
Doch am vereinbarten Treffpunkt findet Wehmeier lediglich ein verlassenes Haus vor. Dass er es betritt, wird ihm zum Verhängnis. Kurz darauf wird dort die fünfjährige Lisa Brandes tot aufgefunden. Die Spuren führen ausgerechnet zu Wehmeier, der damit erneut ins Visier der Ermittler gerät.
Kommissar Kilian Frommelt steht vor einer schwierigen Aufgabe. Einerseits sprechen die Indizien gegen Wehmeier, andererseits stellt sich zunehmend die Frage, ob ihm tatsächlich erneut ein Mord angehängt werden soll. Besonders interessant ist dabei die Verbindung zwischen dem aktuellen Fall und dem Jahre zurückliegenden Tod von Betti Hein.
Die Geschichte überzeugt durch eine dichte Atmosphäre, interessante Charaktere und zahlreiche Wendungen. Immer wieder ergeben sich neue Verdachtsmomente, sodass ich meine eigene Theorie ständig überdenken musste. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, während die Spannung bis zum Schluss erhalten bleibt.
Ein gelungener Krimi für alle, die verzwickte Fälle, falsche Fährten und überraschende Zusammenhänge mögen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich vergebe 5 Sterne.
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Genre: Thriller
Seitenzahl Paperback: 472
Seitenzahl E-Book: 470
Veröffentlichung: 3. März 2020
Paperback ISBN 13: 978-3912465204
E-Book ISBN 13:
Erhältlich: E-Book & Taschenbuch
Gelesen von B.Z.
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