Autoreninterview: Thorsten Siemens

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Den Traum ein Buch zu schreiben, hatte ich eigentlich schon so mit Anfang zwanzig. Ich bin dann ein paar Male angefangen, habe aber leider immer wieder abgebrochen, weil ich nicht daran geglaubt habe, für meine Texte einen Verlag zu finden.

2014 habe ich dann zufällig die Möglichkeit des Self-Publishings entdeckt. Ab da gab es keine Hindernisse, aber auch keine Ausreden mehr und so erschien 2015 mein erster Thriller „RACHE“.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Es ist immer wieder eine Mischung aus Vorfreude und Angst. Wobei die Vorfreude mit jeder neuen Veröffentlichung überwiegt, da glücklicherweise der großen Mehrheit meiner LeserInnen meine Bücher gefallen.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Meine größte Inspiration ist der Alltag. Ich erlebe immer wieder Situationen, die ich in meinem Kopf zu spannenden Geschichten weiterentwickle. Manchmal sind es auch nur Komponenten, von denen ich glaube, dass ich sie irgendwann einmal in einer Geschichte verwenden kann. All diese Eindrücke notiere ich mir in einem kleinen Buch, das ich immer durchblättere, bevor ich einen neuen Roman beginne.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Am liebsten schreibe ich in meinem Büro, da ich hier alles optimal eingerichtet habe (zweiter Monitor, Ablagesystem für Notizen usw.).

Aber auch draußen schreibe ich sehr gerne. Es gibt nichts schöneres, als an einem strahlenden Sommertag mit dem Laptop im Freien zu sitzen und seine Fantasie in eine Geschichte umzuformen.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Ich glaube, die meisten finden es ganz gut. Wobei nicht alle meine Bücher auch lesen. Geschmäcker sind verschieden und ich möchte nicht, dass sich irgendwer genötigt fühlt, meine Romane zu lesen, nur weil er mit mir verwandt oder befreundet ist.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Das stimmt. Es ist schwer, manche Charaktere loszulassen. Zum Glück schreibe ich zurzeit hauptsächlich an meiner „Hedda Böttcher ermittelt“ – Reihe. Das bietet mir

die Chance, bestimmte Charaktere dauerhaft oder zumindest gelegentlich immer wieder auftauchen zu lassen.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich bin gelernter Bankkaufmann und arbeite auch heute noch als Vermögensberater bei einer Sparkasse. Da sich meine Schreiberei aber vom Hobby immer mehr zu einem Zweitjob entwickelt hat, habe ich meine Arbeitszeit vor einigen Jahren verkürzt. Außerdem fühlt sich das Schreiben für mich auch nie wie Arbeit an, so dass ich auch gerne meine Freizeit damit verbringe. Deshalb bekomme ich beides sehr gut unter einen Hut.

Frage 8: Gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Ich möchte einfach nur DANKE sagen. Eure treue Leserschaft, eure begeisterten Kommentare und Rezensionen sind für mich jeden Tag eine neue Motivation, um mich an den Laptop zu setzen und weitere Bücher zu schreiben.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Thorsten und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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