Autoreninterview mit: Toni Garber

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Ich habe schon als Teenager mit dem Schreiben phantastischer Geschichten begonnen. Zuerst mit Bleistift auf Papier und später auf einer alten Olympia-Schreibmaschine als Übung für das 10-Finger-Schreibsystem aus dem Schulunterricht. Während der Berufsausbildung, dem Studium und als die Kinder zur Welt kamen, hatte ich fürs Schreiben einfach keine Zeit mehr. Erst viele Jahre später hat meine Tochter zufällig einem verstaubten Ordner mit meinen alten Geschichten entdeckt und sie mit großer Begeisterung gelesen. Diese Begeisterung hat mich schließlich dazu gebracht, meiner Phantasie wieder Flügel zu verleihen.

Vor ein paar Jahren habe ich eine namhafte Agentur gefunden, die mich unter Vertrag genommen hat, weil sie von meinen Geschichten begeistert war. Einen großen Verlag davon zu überzeugen, ein genreübergreifendes Projekt zu verwirklichen, benötigt aber viel Zeit und Geduld. Um diese Wartezeit zu überbrücken, habe ich mich dazu entschlossen, mein erstes Projekt – die Lifeline Games – als Selfpublisher zu veröffentlichen. Diese Serie ist für Jugendliche – aber auch für Erwachsene – einfach gute Unterhaltung ohne erhobenen Zeigefinger aber mit viel Spannung, Phantasie und Abenteuer.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Das ist einfach ein phantastisches Gefühl, wenn man die Freude und Begeisterung spürt, die meine Bücher bei den Lesern auslösen. Es gibt nichts Schöneres für einen Autor.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Meist habe ich anfangs viele Ideen im Kopf, Bilder oder Situationen. Dann versuche ich aus diese Gedanken einen roten Faden zu weben, der mir dann beim Schreiben als Richtschnur dient, um diese Ideen in eine Geschichte zu verwandeln.

Oder ein noch bisschen poetischer ausgedrückt:

Wenn ich schreibe, dann begebe ich mich auf eine Reise durch ein unbekanntes Land, das unglaubliche Abenteuer und Erfahrungen für mich bereithält. Dann werden meine Gedanken zu Bildern, die ich mit Wörtern und Sätzen auf Seiten male, damit sie in der Phantasie meiner Leser wieder lebendig werden.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Nein, ich schreibe überall, wo sich die Gelegenheit dazu findet. In meinen Gedanken bin ich dann ohnehin an einem ganz anderen Ort.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Meine Familie steht hinter mir, aber als Testleser sind Familienmitglieder eher ungeeignet. Ansonsten sind sie aber schon stolz auf meine Erfolge.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Da ich mit den Lifeline Games eine Serie schreibe, für die es noch gar kein Ende gibt, kann ich mich glücklicherweise immer wieder auf ein Wiedersehen freuen.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich habe Elektrotechnik studiert und bin seit mehr als 20 Jahren als Software-Entwickler und Architekt bei einer wirklich coolen Firma beschäftigt. Beruf, Familie und die Leidenschaft fürs Schreiben unter einen Hut zu bringen, ist aber nicht immer einfach. Es erfordert viel Geduld und Durchhaltevermögen.

Frage 8: Gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Es würde mich freuen, wenn euch meine Geschichten davon überzeugen, dass Bücher die Brücke zwischen Verstand und Phantasie schlagen können. Besonderen Dank an alle, die Bewertung schreiben. Das ist für uns Selfpublisher einfach unheimlich wichtig.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Toni und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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