
Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht, dein erstes Buch zu veröffentlichen?
Ein Buch zu schreiben, hatte ich schon sehr lange vor, habe allerdings nie Zeit und Ruhe dazu gefunden. Im Sommer 2021 ging ich in den Ruhestand und hatte damit die Möglichkeit, mein Vorhaben endlich umzusetzen. Zuerst schrieb ich meine Biografie für Familie und Freunde. Sehr viel Persönliches und viele Wegbegleiter fanden Eingang und das bewog mich, sie nicht zu veröffentlichen.
Alles nächstes erfüllte ich ein Versprechen, das ich meinen Enkelkindern gegeben hatte, ein Kinderbuch zu zu schreiben. Daraus entstanden zwei Kinderbücher und je ein dazugehöriges Malbuch, die ich übrigens unter meinem bürgerlichen Namen (Roswitha Malter) veröffentlicht habe. Danach begann ich meine Erfahrungen aus meinem beruflichen Alltag mit Presseveröffentlichungen zu verbinden und machte daraus meinen ersten Krimi.
Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?
Es ist schon ein besonderes Gefühl, etwas in den Shops zu sehen, das man selbst geschaffen hat und dafür wertgeschätzt wird. Außerdem will ich, dass etwas von mir persönlich in der Welt bleibt, wenn ich sie eines hoffentlich noch fernen Tages verlassen muss.
Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?
Das Leben und meine berufliche Tätigkeit haben mich inspiriert. Ich war mehr als 40 Jahre im Schuldienst tätig. Mehr als 10 Jahre habe ich eine Schule des zweiten Bildungsweges geleitet, wo ich sehr viele interessante Menschen getroffen habe. Alle hatten Schicksale, die sie prägten und die sie glücklicherweise mit mir teilten, damit ich sie auf ihrem Weg unterstützen und fördern konnte. Einiges davon greife ich in meinen Büchern auf und verarbeite es. Aber auch aktuelle Themen und Ereignisse beeinflussen mich beim Schreiben.
Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?
Am liebsten schreibe ich auf der Terrasse mit Blick in die Natur, aber in der kalten Jahreszeit muss der Blick aus dem Fenster reichen, wenn ich in meinem bequemen Sessel mit dem iPad vor der Nase sitze. Noch lieber ist mir der Blick aufs Meer, was leider nur manchmal möglich ist.
Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu, dass du schreibst und lesen sie deine Bücher?
Meine Familie und Freunde sind stolz darauf, dass ich schreibe und veröffentliche. Aber sie sind auch meine schärfsten Kritiker. Natürlich lesen sie meine Bücher. Das tun übrigens auch einige meiner ehemaligen Kollegen.
Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter einem Buch das Wort ENDE schreibst?
Ja. Das ist richtig. Deshalb schreibe ich gerne Fortsetzungen. So können sich die Protagonisten weiterentwickeln und bleiben mir länger erhalten, wie gute Freunde.
Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchem? Und wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen?
Nein. Wie ich bereits erklärt habe, arbeite ich nicht mehr in meinem Beruf, sondern bin im Ruhestand. Das Schreiben nebenbei wäre mir auch nicht möglich gewesen, denn ich hatte meistens sehr lange Arbeitstage. Meine Woche umfasste nicht selten 60 Arbeitsstunden.
Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?
Ich freue mich über jede konstruktive und respektvolle Rückmeldung und den Austausch mit meinen Lesern. Bleibt neugierig und tolerant – und passt auf, wem ihr vertraut!
Vielen Dank für das interessante und offene Interview, Ronja, und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.
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