Autoreninterview mit: Rolf Dieckmann

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Ich bin seit den frühen Siebzigern Journalist, habe für Tageszeitung und Magazine geschrieben, die längste Zeit für den „stern“. Auf einer meiner Reisen habe ich einen Mann in Venedig kennengelernt, dessen Leben wie ein spannender Roman verlaufen ist. Um diese Figur herum habe ich dann eine Geschichte konstruiert, sie „Die Toskana Verschwörung“ genannt und tatsächlich einen Verlag gefunden. Das war im Jahre 2010. Ich hatte vorher schon einige Bücher mit Satiren veröffentlicht, aber dies war mein erster Roman mit 400 Seiten.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Ich mag konstruktive Kritik, freue mich aber vor allem, wenn die Geschichte, die ich aufgeschrieben habe, Gefallen findet.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Wie gesagt, es sind immer Begegnungen mit interessanten Menschen, die mich zu Geschichten anregen. Im Moment habe ich gerade den dritten Wendland-Krimi herausgebracht. Die zentralen Figuren sind immer diesselben und haben auch ihren Ursprung im realen Leben.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Mein chaotischer Schreibtisch in meinem alten Bauernhaus im Wendland.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu, dass du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Denen gefällt das offenbar. Meine Frau – auch Autorin – ist dabei meine härteste Kritikerin. Dafür bin ich ihr dankbar.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

In meinem Fall freue ich mich auf die nächste Geschichte, denn die Figuren der Reihe bleiben mir ja größtenteils erhalten.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Wie gesagt, ich bin nach wie vor Journalist und in zweiter Funktion Chefredakteur der Zeitschrift „LANDLUFT Das Wendland Magazin“. Das lässt sich beides sehr gut unter einen Hut bringen, dient oft sogar der Inspiration.

Frage 8: Gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Ich möchte mich bei allen bedanken, die so intensiv meine Geschichten mitleben, mir Briefe, mails und Rezensionen schreiben.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Rolf und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

Facebook / Instagram / Amazon

Unbezahlte Werbung

%d Bloggern gefällt das: