
Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht, dein erstes Buch zu veröffentlichen?
Ich habe 1993 begonnen, Krimis zu schreiben, nachdem ich damals zum zweiten Mal in Irland/Nordirland war. In den folgenden Jahren habe ich immer wieder an diesem Buch geschrieben, verändert, verworfen und es irgendwann einfach so stehen gelassen und weitere Geschichten geschrieben. Dann kam „Das Leben“ dazwischen und die Romane blieben in der Schublade.
2017 setzte meine Frau mir dann „die Pistole“ auf die Brust und meinte, ich solle sie doch endlich veröffentlichen. Das war durch Amazon und zahllose Selfpublisher wesentlich einfacher als 25 Jahre zuvor. Allerdings wollte ich kein SPler werden und gründete einen Verlag (Plattini-Verlag), in dem ich zahlreichen anderen Autoren eine Heimt gab (vgl. auch Wikipedia).
Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?
Die ersten Bücher, die ich veröffentlich habe, sorgten für eine große Anspannung und Nervosität. Inzwischen ist eine gewisse „Routine“ entstanden. Gleichwohl freue ich mich jedes Mal auf die ersten Meinungen meiner Leser und bin auch glücklich, wenn die Stimmen positiv sind.
Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?
„Der Schotte“ entstand mitten im Nordirland-Konflikt, die eigentliche Story kam „über Nacht„. Die anderen Geschichten haben mich meist plötzlich erreicht (manchmal beim Zähneputzen im Bad, manchmal bei Mittagessen).
Inzwischen schreibe ich den letzten Teil der Patricia Duncan-Reihe. Die neue Krimi-Reihe steht aber bereits in den Startlöchern und die Plots für sieben Bücher liegen in den Dateien.
Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?
Ich schreibe am PC in meinem Arbeitszimmer.
Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?
Meine Frau gehört zu meinen größten Fans. Freunde lesen meine Bücher ebenfalls und finden diese spannend. Tatsächlich gehört meine Autorentätigkeit aber nicht zum vorherrschenden Thema im Freundeskreis.
Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?
Da ich eine Krimi-Reihe schreibe, tauchen meine Protas auch in den folgenden Büchern wieder auf und dürfen sich auch persönlich weiterentwickeln. Und auch in der neuen Krimireihe dürfen sie immer wieder mitspielen.
Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach? Wenn ja, welchem? Und wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen?
Mein Hauptberuf ist als Angestellter der AOK Rheinland/Hamburg. Da ich seit Anfang des Jahres mit dem Harlington Echo Crime House erneut einen Verlag gegründet habe, kommen nach Feierabend mit Schreiben, Buchhaltung und anderen Verlagsaufgaben viele Tätigkeiten dazu.
Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?
Lest Bücher, lasst eurer Fantasie freien Lauf und tauscht das gedruckte Werk gegen die Fernbedienung und die Spielkonsole.
Vielen Dank für das interessante und offene Interview, Markus, und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.
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