
Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht, dein erstes Buch zu veröffentlichen?
Ich schreibe seit über 20 Jahren. Angefangen habe ich mit Kurzgeschichten, später Lyrik, dann Drehbücher für eigens gedrehte Kurzfilme.
Aber Geschichten im klassischen Sinne zu erzählen, war seit jeher mein großer Traum. Da man als „No name“ in der Medienlandschaft fast gar keine Chance hat, Fuß zu fassen, entschied ich mich 2010 zum Schreiben zurückzukehren. Freie Entfaltung, Kreativität und Unabhängigkeit sind mir bis heute sehr wichtig.
Zwischen 2010 und 2024 sind bereits einige Werke erschienen. Die Arbeit an meinem Debüt „Die fauligen Felder Teil1“ im Genre Thriller/Psychothriller hat zwei Jahre in Anspruch genommen, bevor ich den Roman 2020 veröffentlichen durfte.
Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?
Es ist immer wieder ein Glücksgefühl und bestätigt mir auf dem richtigen Weg zu sein. Ich arbeite hinter den Kulissen auch mit Testlesern. Eine Bewertung von Dritten zu bekommen ist spannend, lehrreich und macht dich als Autor stolz, dein Manuskript nach draußen getragen zu haben. Außerdem spornt es mich an, immer besser zu werden.
Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?
Ich arbeite immer an mehreren Projekten gleichzeitig. Ich sammele ständig Ideen und versuche dann eine Geschichte drumherum zu stricken. Schreibe ich am aktuellen Roman, ist meist das nächste Buch schon grob vorgeplant und verfasst, so gelingt es mir immer im Flow zu bleiben und macht auch noch großen Spaß. Ich brauche keine Muse und einfach drauf los schreiben liegt mir auch nicht.
Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?
Zu Hause am Laptop
Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu, dass du schreibst und lesen sie deine Bücher?
Sie finden das spannend und unterstützen mich auch dabei. Sie fragen sich aber auch immer wieder, wie ich mein Leben als Autor, das Schreiben und meinen Hauptberuf unter einen Hut bekomme. Viele meiner Freunde und aus der Familie haben bisher alle meine Werke gelesen.
Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?
Alles muss irgendwann ein Ende haben. Auch eine gute Geschichte. Ich mag meine bisher erschaffenen Protagonisten sehr und ich freue mich auch für sie, wenn sie das Abenteuer, in welches ich sie gesteckt habe, heil überstanden haben, oder wenn sie es am Ende nicht geschafft haben sollten, so sind sie meist nicht kampflos untergegangen.
Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchen? Und wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen?
Ich betreibe das Schreiben, wie fast alle Autoren, nebenberuflich. In meinem Hauptberuf bin ich Zahnarzt in eigener Praxis. Ein Fulltimejob sozusagen.
Ich schaffe das ganze Pensum nur, weil das Schreiben, die Bücher und alles drumherum meine große Leidenschaft ist. Daher steht das bei mir an erster Stelle im Leben.
Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?
Gern. Wenn ihr etwas habt, das eure große Leidenschaft ist. Geht es an, verschwendet keine Zeit. Das Leben ist zu kurz dafür. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Ansonsten, wenn ihr gerne Thriller lest, Spannung und Nervenkitzel braucht, holt euch meine Bücher. 😉
Vielen Dank für das interessante und offene Interview Oliver und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.
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