»Autoreninterview mit Melissa Jahn«

Angefangen zu schreiben habe ich bereits im Alter von zwölf Jahren. Doch erst die Corona-Zeit, bzw. eine Jobflaute während der Pandemie, hat mich dazu gebracht, den ersten Roman zu veröffentlichen.  

Ich bin zuerst richtig aufgeregt. Man arbeitet schließlich mindestens ein halbes Jahr an dem Buch, da ist es natürlich wichtig, dass das Ergebnis auch den Leser*innen gefällt. Wenn dann die ersten positiven Kommentare eintreffen, bin ich beruhigt!   

Ich nutze die Zeit, wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, um auf neue Ideen zu kommen und mir Geschichten auszudenken. Ich bin kreativ, wenn ich in Bewegung bin. Und nachts, wenn ich eigentlich schlafen sollte. 

Manchmal schreibe ich frühmorgens bereits im Bett. Dann sind die Gedanken aufgeräumt und der Kopf frei für meine Texte, ohne dass mich der Alltag ablenken kann. 

Sie finden das toll. Von vielen ist das schließlich ein Traum, ebenfalls zu schreiben. Und ja, die Frauen lesen auch gerne meine Geschichten 🙂 Eine Freundin ist ebenfalls Autorin. Mit ihr tausche ich mich gerne aus und sie gibt mir viele Tipps. 

Ich muss gestehen, dass ich mich auch was erleichtert fühle. Bis zum Ende habe ich manchmal die Sorge, dass etwas nicht aufgeht. Wenn dann der Plot funktioniert, freue ich mich sehr und bin auch ein wenig stolz. 

Ich bin halbtags bei der Stadt Bargteheide für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Vor der Corona-Zeit habe ich lange Jahre als freie Journalistin gearbeitet. Wenn ich ein Projekt habe, bin ich sehr diszipliniert und setze mich oft ran. Im Moment genieße ich es aber auch, was kürzer zu treten, da ich auch Familie und drei Kinder habe. 

Meine Bücher bieten romantische Kurzreisen zu wunderschönen Orten. Ich freue mich einfach, wenn meine Wörter berühren und das Gefühl, losgelöst vom Alltag zu sein, vielleicht noch ein paar Stunden bei den Leser*innen nachwirken kann. 

Vielen Dank für das interessante und offene Interview, Melissa, und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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