Autoreninterview mit: Livia Schwander

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht, dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Ich habe im April 2020 mit dem Schreiben begonnen, weil ich den Impuls verspürte, meine Sichtweise auf das Leben und die Welt mit den Menschen zu teilen. Ich spürte, dass viel Interesse diesbezüglich vorhanden war, weil ich das Leben so anders angehe und betrachte. Viele Menschen kamen mit Fragen zu mir und so begann ich, meine Innenwelt zu teilen.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Es ist für mich das wohl schönste Gefühl im ganzen Schreibprozess, wenn ich sehe, wie mein Buch da „landet“, wo ich es von Beginn an gesehen habe: im Herzen meiner LeserInnen. Zu spüren, wie meine Worte inspirieren und berühren dürfen, ist für mich der wohl größte Lohn und erfreut mich tagtäglich.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Ich schreibe das auf, was mich in meinem Leben berührt und selbst auch begleitet. Es geht bei mir um die inneren Prozesse wie den Weg zu sich selbst (Selbstliebe), ums Loslassen, Annehmen, Schattenarbeit und Heilung – Themen, die das Leben so viel leichter und tiefer zugleich machen und für mich total bereichernd sind. Somit ist es das Leben selbst und meine eigenen Erfahrungen auf meinem Weg, die ich in die Geschichten mit einfließen lasse.  

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Ich schreibe sehr gerne, wenn ich ungestört bin und viel Zeit und Ruhe habe. So habe ich einen Großteil meines zweiten Romans in einer abseits gelegenen Berghütte geschrieben. Das was eine total schöne Erfahrung.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Ja, das tun sie und es ist eine Bereicherung für unsere Verbindungen, weil wir uns anschließend oft über diese Themen des Lebens austauschen oder darüber philosophieren. Die Gespräche werden tiefer, ehrlicher und mit viel Verständnis.  

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Da ich bisher noch keine Geschichte endgültig abgeschlossen habe (es wartet noch Band 3 in meinem Herzen ;-)), kann ich dies noch nicht genau sagen. Ich gehe aber davon aus, dass es einerseits ein wunderschönes Gefühl ist und andererseits auch etwas Traurigkeit mitschwingen wird. Ein Loslassen von etwas, das einen lange Zeit begleitet hat. Dennoch ist es immer wieder wunderschön, wenn ein Buch in seiner Rohform vor einem liegt. Es ist so viel Potential, das nur darauf wartet, in die Welt hinaus zu fliegen 🙂

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchen? Und wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich bin gelernte Kindergärtnerin/Lehrerin und mache ab und an Stellvertretungen an Schulen. Meistens fällt es mir dann schwerer, in den Flow des Schreibens zu kommen – doch genau deshalb plane ich mir bewusst Monate ein, in denen ich mich nur dem Schreiben widme. Dies ist für mich mein absolutes Herzensprojekt.  

Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Ich brenne für die Themen der Selbstliebe, Schattenarbeit und Achtsamkeit – es sind für mich Themenbereiche, die das Leben unglaublich viel lebendiger und lebenswerter machen. So versuche ich meinen LeserInnen mitzugeben, dass es sich lohnt, sich beispielsweise mit seinen Ängsten zu befassen oder die Veränderungen des Lebens willkommen zu heissen. Das Leben ist da, um uns zu dienen, wenn wir anfangen, die Dinge anders zu betrachten. Alles ist da, um uns zu unterstützen, wenn wir es zulassen können. Und mit jedem einzelnen neuen Tag, können wir damit beginnen.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Livia und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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