
Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht, dein erstes Buch zu veröffentlichen?
Ich habe mit sieben Jahren meine erste Geschichte von Kasperl und der Hexe in der Geisterstunde in die Maschine getippt und dann viele Jahre später mit ’Silla – Tochter der Wölfin« im Thienemann-Verlag mein erstes Jugendbuch herausgebracht. Ich war damals sehr glücklich, einen guten Verlag gefunden zu haben, denn natürlich ist es toll, wenn auch andere die Geschichten lesen.
Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?
Es ist ein megafantastisches Juhu-Gefühl! Gemischt mit ein bisschen Erschöpfung, denn meistens ist der Endspurt bis zur Veröffentlichung sehr arbeitsintensiv.
Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach drauflos?
Ich habe lange Zeit in Italien und Südafrika gelebt, bin viel gereist und habe in den verschiedensten Berufen gearbeitet, Erfahrungen, die natürlich in meine Geschichten einfließen. Das Leben ist die beste Inspiration, die Geschichten entstehen dabei – fast ;} – von ganz alleine.
Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?
Meistens sitze ich am Boden vor dem Ofen beim Schreiben oder im Sommer unter einem Baum. Ich schreibe nie am Schreibtisch, davon bekomme ich so höllische Rückenschmerzen.
Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu, dass du schreibst, und lesen sie deine Bücher?
Für meine Familie und Freunde ist es nichts Besonderes, dass ich schreibe. Sie kennen mich nicht anders. Falls sie meine Bücher nicht lesen, dann erzählen sie mir es auf jeden Fall nicht! 😉 Aber eigentlich bekomme ich immer begeisterte Rückmeldungen.
Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz. Wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?
Ach ja, gerade beim letzten Buch, ‚Vier Damen und ein Todesfall‹, sind mir die Protagonistinnen so sehr ans Herz gewachsen, dass ich wirklich traurig wäre, ihnen nicht in einem Folgeband weiter durch den kleinen Ort in den englischen Cotswolds folgen zu dürfen. Ich bin gespannt, ob ihr das auch so empfindet!
Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchem? Und wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen?
Schaut doch mal auf meine Homepage https://frederike-hieronymi.at/ , da könnt ihr euch ansehen, was ich so alles mache:) Die Familie hatte und hat natürlich immer Vorrang und oft war es zwischen Kindern, alter Mutter, krankem Hund, Kater zum Impfen und was im Alltag eben so los ist schwierig, auch noch zu arbeiten, aber damals habe ich gelernt, auch im größten Wirbel schreiben zu können. Dafür bin ich heute noch dankbar!
Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?
Jawohl! Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich immer riesig über euer Feedback! Das Schreiben ist doch eine ziemlich einsame Sache und braucht viel Einsatz, umso schöner ist es dann, wenn sich ein Leser meldet, Kontakt aufnimmt, eine Rezension schreibt, wenn ihm das Buch gefallen hat, sich über FB oder Instagram befreundet und auf die Posts reagiert. Also, bitte schreibt mir, ich freue mich!
Vielen Dank für das interessante und offene Interview, Frederike, und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.
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