„Astrid Korten – KRETIN: ES IST BÖSE“

Rezension:

In „KRETIN: ES IST BÖSE“ entführt Astrid Korten ihre Leser in die düstere Welt des Grauens und der psychischen Abgründe. Der Thriller beginnt mit einer verstörenden Mordserie, die auf den ersten Blick keine logische Verbindung zwischen den Opfern erkennen lässt – außer einem: alle sterben auf grausame, rituell anmutende Weise. Schon bald merkt man, dass hier kein gewöhnlicher Täter am Werk ist.

Die Geschichte wird durch die Perspektive mehrerer Figuren erzählt, was den Leser tief in die seelischen Abgründe der Beteiligten blicken lässt. Besonders faszinierend ist der titelgebende „Kretin“ – eine Figur, deren Herkunft, Identität und Motiv lange im Dunkeln bleiben und die gerade durch diese Ungewissheit eine beunruhigende Bedrohung darstellt. Die Autorin schafft es, mit ihrer dichten, atmosphärischen Sprache einen konstanten Spannungsbogen zu halten. Sie streut gezielt Hinweise ein, lässt Raum für Spekulationen und dreht immer wieder unerwartet die Richtung der Handlung.

Fazit:
Wieder ist es der Autorin gelungen, einen nervenaufreibenden Thriller zu schreiben, der psychologisch tiefgründig und erzählerisch raffiniert ist.

Die Gestaltung des Covers ist perfekt und der Schreibstil ist flüssig. Die Autorin hat es hervorragend geschafft, die Zeitsprünge perfekt zu integrieren. Die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Genre: Thriller

Seitenzahl Paperback: 237

Seitenzahl E-Book: 276

Veröffentlichung: 11. April 2025

Paperback ISBN-13: 979-8319300096

E-Book ISBN-13:

Erhältlich: E-Book & Taschenbuch

Gelesen von B.Z.

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