Silvia Stolzenburg „Tribut der Schande“

Klappentext:

Stuttgart, 1514. Als junger Mann verkleidet, schließt Franziska Hochperger sich der aufständischen Bewegung an. Die Verschwörer verabscheuen den prunksüchtigen Herzog von Württemberg, der hohe Steuern erhebt, während das Volk Hunger leidet.

Wagemutig überbringt Franziska anderen Gruppen Nachrichten und entkommt dabei immer wieder nur knapp größter Gefahr. Irgendwann, hat sie sich geschworen, wird der Herzog für seine Untaten büßen! Doch der rächt sich blutig für den Widerstand. In einer Verhaftungswelle wird auch Franziskas Verbündeter und Geliebter Jakob festgesetzt.

Wieder drohen die Schergen des Herrschenden einen Menschen hinzurichten, den sie liebt …

Rezension

Nachdem Franziska Unterschlupf bei ihrem Freund Jakob gefunden hat, der bei einem Kampf schwer verletzt wurde, muss sie sich verändern, so dass aus ihr Franz wird, damit sie nicht erkannt wird. Sie schließt sich dem „Armen Konrad“ an und überbringt wagemutig Nachrichten in andere Städte. Nachdem Jakobs Wunden verheilt sind, beginnen sie gemeinsam den Kampf mit den Verbündeten gegen den Herzog Ulrich. Zunächst scheint alles gut zu laufen. Auch die Versammlungen der Bürger an verschiedenen Orten, die vom Gaispeter geleitet werden, werden von den Soldaten nicht angegriffen. Nachdem das Volk jedoch immer wieder mit Aufständen reagiert, rächt sich der Herzog blutig gegen diesen Widerstand. Es kommt zu einem blutigen Gemetzel und dabei wird Jakob schwer verletzt und gefangen genommen. Auch Franziska wird schwer verletzt, jedoch wird sie gerettet und in Sicherheit gebracht. Wird sie Jakob je wiedersehen?

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und nicht langatmig und ich kann es nur sehr empfehlen. Freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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