Silke Ziegler

Ich bin ein Kind der 70er, aufgewachsen in Weinheim an der Bergstraße, wo ich auch heute noch mit meiner Familie lebe. Ich bin verheiratet, habe zwei wundervolle Kinder und einen völlig ausgeflippten Hund. Zum Schreiben kam ich durch Zufall, als ich 2013 nach Beendigung der Elternzeit in einer beruflichen Neuorientierungsphase steckte. Die Idee zu meinem ersten Roman „Tödlicher Verrat“ kam mir in einem Familienurlaub in Südfrankreich, wo mir die Prostituierten, die in dem Buch eine bedeutende Rolle spielen, am helllichten Tag an der Route Nationale ins Auge gestochen sind. Vier Monate später hatte ich das 600 Seiten starke Manuskript vollendet. Und ein Jahr danach stand ich mit diesem Buch auf der Frankfurter Buchmesse. Tja, so kann es manchmal gehen … Ideen für meine Bücher finde ich im Alltag, auf Reisen oder auch durch Nachrichten, die andere vielleicht „nur“ erschüttern, bei mir aber oft sofort das Kopfkino anwerfen. Meine Liebe zu Südfrankreich prägt meine Frankreichkrimis, sei es das kleine idyllische Hotel, welches mich zu „Im Angesicht der Wahrheit“ inspirierte oder sei es das Ferienhaus, das einfach nur zum Träumen in „Im Licht der Erinnerung“ verführt. Mit „Die Nacht der tausend Lichter“ und „Stille Sünden“ habe ich mir einen weiteren Traum erfüllt, in dem ich die Handlungen in meiner Heimatstadt angesiedelt habe.

„Die Frauen von der Purpurküste“, eine Roman-Trilogie, deren Handlungsort das wunderschöne Örtchen Collioure ist, ist ein sehr großes Herzensprojekt von mir, in dem die Themen Familiengeheimnisse, Liebe und Backen mit der Besatzungszeit in Südfrankreich während des Zweiten Weltkriegs verknüpft werden.

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