Ruth M. Fuchs „Erkül Bwaroo ermittelt: Erkül Bwaroo fischt im Trüben 7“

Stellen Sie sich einen schrulligen Privatdetektiv vor, mit einem Faible fürs Französische, bzw. Belgische, und mit einem Ego, das seinesgleichen sucht. Denken Sie ihn sich eher klein, rundlich, mit einem Eierkopf und mit einem großen schwarzen Schnurrbart.
Und mit spitzen Ohren. Denn er ist ein Elf.
Sein Name ist Erkül Bwaroo. Ja, Sie haben völlig Recht, wenn Sie jetzt an den berühmten belgischen Detektiv von Agatha Christie denken. Er war tatsächlich das Vorbild.
Inzwischen hat sich die Figur aber längst verselbständigt. Und so ermittelt er nun in seiner Welt auf ganz eigene Art, aber immer mit viel Humor und unter Einsatz seiner kleinen grauen Zellen.
Sie werden sehen, diese Welt unterscheidet sich gar nicht so sehr von unserer. Denken Sie sich die am besten ein bisschen wie das viktorianische England – nur nicht so prüde – und mit Menschen, Elfen und Zwergen, statt Briten, Franzosen oder Deutschen.

Ach ja, noch etwas: Irgendwo im Buch steckt immer auch ein Märchen. Mal ganz offensichtlich, mal eher in einer Nebenhandlung. Suchen Sie also nicht nur den Mörder. Suchen Sie auch das Märchen.
Kurz und gut, die Krimireihe um den Elfendetektiv Erkül Bwaroo lässt sich vielleicht am besten so zusammenfassen: Agatha Christie im Märchenland, mit viel Humor und Verstand.

Eigentlich wollte Erkül Bwaroo nur in Urlaub fahren. Doch dann trifft er unterwegs einen Fischer, der ihm eine geradezu unglaubliche Geschichte erzählt. Bwaroo wäre nicht Bwaroo, wenn er der Sache nicht auf den Grund gehen wollte. Und so findet er sich in einem Schloss wieder, das der Frau des Fischers gehört und allerlei, so illustre wie seltsame, Gäste beherbergt.
Als zu deren Unterhaltung ein Mörderspiel geplant wird, in dem der Elfendetektiv ermitteln soll, ist er wenig davon begeistert. Doch dann geschieht ein wirklicher Mord, und Bwaroos brillante kleine grauen Zellen sind gefragt.

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