Interview mit: Sonja Bethke-Jehle

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Ich habe bereits als Kind geschrieben. Mit der Zeit wurde ich etwas besser und habe meinen Geschichten Freundinnen gegeben, die mir Mut zugesprochen haben. Meine Schwester hat mich irgendwann mal bei einem Krimiwettbewerb angemeldet. Den habe ich zwar verloren, aber ich bekam Mut und begann darüber nachzudenken, meine Geschichten zu veröffentlichen.
Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Das ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, nachdem ich monatelang meine Protagonisten nur mit einem kleinen Kreis wie Lektorin und Testleser:innen geteilt habe. Ich bin einerseits überglücklich, aber dann auch wieder unsicher, ob das, was ich geschrieben habe, wohl jemandem gefallen wird.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Manchmal habe ich eine Idee und daraus wird dann manchmal mehr. Manchmal auch nicht. Generell inspirieren mich schon die Menschen und ihre Geschichten, die sie zu erzählen haben.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Eigentlich ist der Ort mir egal. Hauptsache, ich habe mein Laptop vor mir und meine gewohnte Software, es ist warm, gemütlich und ich kann mir Musik anmachen. Mehr brauche ich eigentlich nicht zum Schreiben.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst, und lesen sie deine Bücher?

Die meisten freuen sich für mich und lesen meine Bücher und unterstützen mich, wo sie nur können, aber einige sind auch eher skeptisch.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Es ist eine Mischung aus Erleichterung und Traurigkeit, sie jetzt loszulassen. Ich teile sie ja dann mit der Welt, und vielleicht werden sie große Kritik einstecken, wer weiß das schon. Aber es ist auch  ein gutes Gefühl, weil eine Phase nun vorbei ist, und nach einigen Tagen Entspannung widme ich mich dann gerne wieder anderen Protagonisten.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich arbeite Vollzeit im Forderungsmanagenment eines Energieversorgers. Da ich weder Haustiere noch Kinder habe, kann ich mir meine Freizeit gut einteilen. So schreibe ich nach Feierabend oder am Wochenende. Aber ja, manchmal wächst mir alles über den Kopf, und mir ist es zu viel. Dann brauche ich auch mal Entspannung. Das ist enorm wichtig für mich.

Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Ich bin sehr dankbar, über die positive Resonanz, die ich erhalten habe, und natürlich auch über ehrliche, konstruktive Kritik. Ich schreibe zwar in erster Linie für mich, aber ich muss zugeben, dass meine Leser:innen und ihre Rückmeldungen mir sehr viel Stärke und Kraft geben, und ich nach Feedback immer bestärkt darin bin, weiter zu schreiben.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview, Sonja, und viel Erfolg mit allem, was du noch so schreibst.   

Facebook  /  Instagram  /  Website  /  BoD Verlag /  Amazon   

Unbezahlte Werbung
%d Bloggern gefällt das: