Interview mit: Rudolf A. Feichtinger

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Also ich habe mit etwa vierzehn angefangen zu schreiben, jedoch waren diese Geschichten mehr schlecht denn recht. Über die Jahre hinweg habe ich mich jedoch immer mehr verbessert und „Eisenheim“ entspricht nun einem Qualitätsstandard, bei dem ich mir gedacht habe: „damit kannst du veröffentlichen“. Warum ich es letztlich getan habe? Nun ja, Geschichten sind da um gelesen zu werden. 

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

In erster Linie bin ich nervös. Bisher habe ich leider noch relativ wenige Rezensionen, doch die die ich habe sind alle positiv, das macht schon stolz. Jedoch warte ich auf die negativen, die früher oder später kommen werden, und ich bin gespannt, was diese dann kritisieren. 

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Im Fall von „Eisenheim“ sind meine Inspirationsquellen der Dreißig Jährige Krieg, die Geschichten um die Figur „Solomone Kane“ von Robert E. Howard, der Cthulhu Mythos von H.P. Lovecraft und die Geschichten rund um die Welt von Warhammer Fantasy, bekannt aus diversen Romanen und Spielen.


Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?


Mein Arbeitszimmer zu Hause, ganz unspektakuläre. Aber da kann ich mich richtig ins Schreiben vertiefen, da blende ich alles aus und drehe mir gute Musik auf um in Stimmung zu kommen.


Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu, dass du schreibst und lesen sie deine Bücher?


Die meisten haben meine Bücher gelesen, ja und bisher habe ich nur Gutes gehört. Sie sind stolz und finden es toll, meist bekomme ich noch „Ich könnte das ja nicht“ zu hören.
Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst? Ich freue mich, ein Projekt abgeschlossen zu haben und im Idealfall bin ich auch noch zufrieden damit. Wohin die Reise geht ist mir vom Anfang an eh klar, da ich den Plot Kapitel für Kapitel im Vorhinein plane, teilweise für mehrere Bücher bereits. Ich freue mich und hoffe, dass die Protagonisten eine Entwicklung gemacht haben, die auch wirklich für alle nachvollziehbar ist.


Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Hauptberuflich bin ich Bewährungshelfer in Salzburg, das Schreiben ist mein Hobby und das soll es auch bleiben. Und ja, ich sage immer, jeder Mensch hat 24 Stunden am Tag zur Verfügung, es ist alles eine Prioritäten- und Einteilungssache.


Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

„Eisenheim“ ist erst der Anfang, es werden noch mindestens fünf weitere Romane kommen die in der fiktiven Welt „Agahma“ spielen und dann mal schauen. Ich habe auch Ideen für ein Science-Ficiton Buch, vielleicht verwirkliche ich das danach. Ebenso ist es mir wichtig aufzuzeigen in welcher Zeit wir derzeit leben, in Österreich erleben wir einen enormen Rechtsruck in der Politik, Stimmung wird gegen sozial Schwächere gemacht usw. In „Agahma“ spiegle ich diese Situation. Es gib ein Rassismusproblem gegen Nichtmenschen, hauptsächlich gegen die Zwerge, jedoch wird sich in dem Verlauf der Bücher einiges bessern, doch meist muss es zuerst schlimmer werden, bevor es besser wird, hoffentlich ist es in der Realität nicht immer so.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Rudolf und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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