Interview mit: Axel Starke

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Angefangen habe ich das Schreiben vor 25 Jahren als Entwurf und gleichzeitig als Therapie... Eine üble Krankheit hatte mich dazu bewogen, einer wahren Geschichte Raum zu geben, damit sie einerseits nicht in Vergessenheit gerät, andererseits ein Regime beschreibt, das mit seinen Bürgern tun und lassen konnte, was es wollte!
Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die
ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Es ist ein erhabenes Gefühl, wenn ein Buch zum Leben erweckt wird und die Leser darauf aufmerksam werden.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder
schreibst du einfach darauf los?

Inspirierend sind meine eigenen Erlebnisse, für die ich einen Plan entwickeln muss, um sie auf Papier zu bringen - Im "Nebel der Erinnerung" sind die Protagonisten, im Gegensatz zum Stasi Mord fiktiv. Die Akteure im Stasi Mord sind real, nur die Namen sind geändert...

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Kein Lieblingsort...ich schreibe vormittags (nur dann habe ich Inspirationen) manchmal mache ich mir an allen möglichen Orten Notizen, um sie später zu verarbeiten.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und
lesen sie deine Bücher?

Da ich nur noch zwei Schwestern und einige wenige Freunde habe, sind sie gleichermaßen daran interessiert, dass ich etwas Kreatives tue, um nicht völlig zu verblöden...

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man
entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch
das Wort ENDE schreibst?

Da ich grundsätzlich dazu neige, in Nebengeschichten zu schwelgen, bin ich froh, wenn ein Ende der Geschichte naht...im Lektorat wird dann gekürzt - manchmal verschwinden auch Figuren, denen ich Leben eingehaucht hatte. Doch wenn sie nicht zum Kern der Geschichte beitragen, werden sie entsorgt. Ansonsten stehe ich zu meinen Protagonisten und versuche, deren Sicht- und Handlungsweise nachvollziehen zu können und den Lesern zugänglich zu machen.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf
nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut
zu bringen?

Als Rentner bin ich strukturiert und ziehe durch was geht. Ich mache mir selten Stress und komme mit meiner Situation gut zurecht.

Frage 8: Gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen
möchtest?

...kauft das Buch und empfehlt es weiter...das würde ich gerne weitersagen - denn gerade beim Stasi Mord, wo es sich um eine wahre Begebenheit handelt, bin ich an positiven Reaktionen interessiert! 

Vielen Dank für das interessante und offene Interview, Axel, und viel Erfolg mit allem, was du noch so schreibst.

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