Autoreninterview: Sascha Helck

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Ich möchte mich zuerst einmal für diese tolle Chance bedanken und dich und deinen tollen Blog loben; du leistest wirklich gute Arbeit und hilfst damit den Autoren weiter. Horrorgeschichten habe ich mir schon als Kind ausgedacht. Es waren zuerst einmal harmlose „Bettlaken-Gespenstergeschichten“ die ich als 9-Jähriger zu Papier gebracht habe. Als die Jahre vergingen, wurden daraus langsam blutrünstige Vampire und Zombies. Im Jahr 2002 schrieb ich mein Werk „Wenn die Gräber bluten“, das 2015 vom Frieling – Verlag veröffentlicht wurde.        Dazu gebraucht, es zu veröffentlichen, hat mich mein Ehrgeiz und mein Dickschädel. Wenn ich mir etwas vornehme und mir der Sinn danach liegt und sich in meinen Kopf festsetzt, dann ziehe ich es auch durch. Es war nicht einfach, einen geeigneten Verlag zu finden. Es hat Jahre gedauert, bis ich den richtigen gefunden habe. Aber letztendlich hat es dann ja geklappt.  

Frage 2: Wie fühlst du dich wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Das ist natürlich immer sehr aufregend. Wir Autoren brauchen diese Meinungen und eine gute Bewertung ist wie das Salz in der Suppe. Nicht so schön ist es, wenn die Meinungen allerdings unkonstruktiv und beleidigend ausfallen. Gegen konstruktive Kritik ist nichts zu sagen, aber ausfallende Äußerungen und Beleidigungen sind einfach das letzte und gehen gar nicht.     

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Ich habe da mehrere Autoren und Schriftsteller, die mich inspirierten: James Herbert, Jo Hill, H. P. Lovecraft, Stephen King…

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort an dem du schreibst?

Ich schreibe am liebsten zu Hause. Im Sommer nehme ich aber auch mal meinen Laptop mit und gehe in den Wald und nehme Platz auf einer Bank und schreibe dort. Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher? Die sind total begeistert von meiner Arbeit und lesen auch meine Werke.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Da kommen bei mir immer mehrere Gefühle zusammen: Zum einen finde ich, das ich dann für die Protagonisten endlich ihr vollendetes Reich geschaffen habe, in denen sie leben können. Zum anderen aber finde ich auch, das ich ihnen nicht mehr so nahe wie beim noch unvollendeten Werk bin und sie nicht mehr so gut erreichen kann.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen? Schreiben ist mein Hauptberuf.

Frage 8: Gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Wenn ihr euch etwas vornehmt und daran glaubt und es euer Leben bestimmt, dann lasst nicht locker und gebt nicht und niemals auf. Aufgeben ist die Allerletzte Option.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Sascha und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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