Autoreninterview mit: Susanne Eisele

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Im Jahr 2013 war mein Vater sehr krank. Irgendwie hatte ich dann die fixe Idee, dass er ein richtig offiziell veröffentlichtes Buch von mir in Händen halten soll, bevor er stirbt. Ich habe dann 2013 das Buch geschrieben und im März 2014 veröffentlicht. Damit war mein Wunsch in Erfüllung gegangen. Nachdem ich sehr positive Reaktionen darauf bekommen habe, habe ich weitergeschrieben und seither nicht mehr aufgehört.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Ich bin nach wie vor immer sehr aufgeregt, wenn wieder ein Buch online geht und immer sehr gespannt auf die Lesermeinungen – nicht nur die ersten (die ja quasi schon durch die Testleser vor der Veröffentlichungen bei mir eingehen). Ich finde es auch heute noch spannend, wenn eine Rezension für ein älteres Buch eingeht. Ich merke, wie ich dann den ganzen Tag gute Laune habe, wenn diese positiv ausfällt und ich sehr ins Grübeln komme, wenn sie nicht so gut ausfällt.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Ich finde überall und nirgends Inspirationen. Manchmal höre ich einen Satz und mir fällt was dazu ein, manchmal träume ich den Anfang einer Geschichte. Insgesamt schreibe ich aber eher drauf los, einen fertigen Plot habe ich zu Anfang einer Geschichte selten, eher eine Ahnung, wo es hingehen soll.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Meistens schreibe ich in meinem bequemen Sessel am Netbook.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Mein Mann ist mein Lektor und Korrektor. Meine Mutter liest meinen Bücher ebenfalls, auch wenn das sonst nicht so ihr Genre ist. Der Rest der Familie weiß zwar, dass ich schreibe, liest meine Bücher aber nicht. Im Freundeskreis ist es auch so, dass eigentlich jeder weiß, dass ich schreibe und geschätzt die Hälfte meiner Freunde meine Bücher aus liest. Wobei diejenigen, die meine Bücher nicht lesen, dem ganzen trotzdem positiv gegenüberstehen.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Erstmal bin ich glücklich, dass das Werk – vorläufig – beendet ist. Dann kommt ja noch die Überarbeitung, also schnell geht das mit der Trennung von den Protagonisten nicht. Es kann auch durchaus passieren, dass der eine oder andere Protagnist in einem späteren Roman wieder auftaucht. Aktuell taucht ein Nebendarsteller von „Das erste Lied“ in einer Kurzgeschichte auf, die demnächst veröffentlicht wird. „Arsenius und der Bergteufel“ haben einen Gastauftritt bei „Aconitus – sein schlimmster Auftrag“ (wird voraussichtlich Ende März 2022 veröffentlicht). Insofern muss ein Ende unter einem Roman nicht das Ende der Beziehung zu den Protagonisten sein.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchen? Und wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen?

Bis vor kurzem hatte ich noch einen Vollzeit-Bürojob, weshalb auch nur maximal ein Roman je Jahr erschienen ist. Mehr habe ich zeitlich nicht geschafft, auch wenn ich deutlich mehr Romanideen habe. Im Moment bin ich vorübergehend in Frührente, es werden aber wahrscheinlich durch die gesundheitlichen Beeinträchtigungen dennoch nicht mehr als ein maximal zwei veröffentlichte Romane und Kurzgeschichten werden.

Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Ich danke allen, die meinen Büchern eine Chance geben und diese lesen. Noch mehr freue ich mich über Rückmeldungen, sei’s per PN, Mail oder auch als offizielle Rezension. Ihr, die Leser, seid es, die mich immer wieder aufs Neue motivieren weiterzuschreiben. Vielen Dank.
Der Dank gilt auch den Buchbloggern, die bereit sind, meine Bücher vorzustellen.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Susanne und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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