Autoreninterview mit Sandra Cas

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Früher habe ich meiner Tochter allabendlich Geschichten erzählt, die ich mir selbst ausgedacht habe. Diese handelten von sprechenden Tieren, da sie ein Tierliebhaber ist, genau wie ich. Später hat sie mir geraten, diese aufzuschreiben. Damit begann ich vor knapp 2 Jahren. Es wurden zehn ereignisreiche Abenteuer, die sich rund um die Tiere am Weiher ereigneten. Ich suchte einen Verlag und die erste Anfrage gelang.

Frage 2: Wie fühlst du dich wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Die Herausgabe des ersten Buches war aufregend und verlangte einiges an Vorbereitungen, aber das machte wirklich Spaß! Die ersten Rezensionen freuten mich sehr, denn bis heute waren sie durchweg positiv. Direkte Reaktionen von Kindern und deren Eltern aus dem Bekanntenkreis kamen auch persönlich und machten mich stolz!

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Die Inspirationen kamen vom tatsächlichen Weiher am Bauernhof, der sich gegenüber von unserem Haus befindet. Eines Tages sah ich in den Zweigen der prächtigen Trauerweide einen Reiher sitzen und er kam jeden Tag erneut dorthin. Alle Tiere, über dich ich schreibe, gibt es tatsächlich. Ich war nur für die Namensgebung verantwortlich und die Geschichten.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort an dem du schreibst?

Das ist unsere Küche, weil ich den Teich sehe und die meisten Ideen entwickeln kann. Der Arbeitsplatz am Fenster ist wunderbar und ungestört, ein perfekter Standort für den Laptop. Wenn ich im Sommer im Garten sitze, beobachte ich manches Ereignis, bringe es aber erst später zu Papier.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Alle sind stolz und ermutigen mich, weiter zu machen. Das gab mir Mut und Kraft für das weitere Buch (Band 2 erscheint 2021).

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Meine Protagonisten fast täglich live zu sehen, beflügelt mich und sie gehören dazu. Darum ist mir ihr Schutz auch so wichtig. Gerade unterstütze ich die Aktionen zur Verordnung der Leinenpflicht für Hunde in unserer Gemeinde, weil die Hunde besonders im Frühjahr die Bodenbrüter und andere Wildtiere erheblich stören.

Das erste Buch zu beenden war nicht schwer, da ich um die Fortführung wusste! Der zweite Band ist etwas anderes, denn damit enden die Geschichten. Das gestaltete sich schwerer, weil ich alles dahin lenken musste. Aber ich denke, es ist ein guter Abschluss!

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Hauptberuflich bin ich im sozialen Bereich tätig und unterstütze Familien in verschiedenen Bereichen. Corona hat vieles verändert und damit auch meine Tätigkeit. Aber ich hatte deutlich mehr Zeit fürs Schreiben und habe sie genutzt.

Frage 8: Gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Kinder sind unser aller Zukunft und ich würde gern dazu beitragen, dass sie verstehen, welch wichtige Aufgabe der Naturschutz ist. Aber unabhängig vom Alter kann jeder etwas beitragen! Für die eigene und persönliche Entwicklung sollte der Leser aus meinem Buch (meinen Büchern) die Bedeutung von Zusammenhalt, Freundschaft und Rücksichtnahme verstehen und übernehmen. Das ist mein wichtigstes Anliegen, ob für Mensch oder Tier!

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Sandra und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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