Autoreninterview mit: P. C. Thomas

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht, dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Ich gehöre zu denen, die schon sehr früh angefangen haben zu schreiben. Meine Schwester versorgte mich als Kind zu jedem Anlass mit Büchern, die ich verschlungen habe. Eins hieß „Die Pony-Familie“. Ich liebte es, aber das Ende fand ich nicht gut. Deshalb schnappte ich mir den Briefblock meiner Mutter und verfasste ein Ende, das mir besser gefiel. Das war der Startschuss für das Schreiben. Als ich ein Teenager war dachte ich schon darüber nach, dass ich meine Geschichten gern veröffentlichen würde, aber es vergingen trotzdem noch beinah vierzig Jahre, bis 2012 meine erste Kurzgeschichte erschien. Bis zum ersten Roman vergingen weitere sieben Jahre.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Bisher habe ich ja erst zwei Romane veröffentlicht, aber beide Male war es ein tolles Gefühl, als das Buchbaby endlich auf dem Markt war. Ich denke, auf die ersten Lesermeinungen ist jeder Autor am meisten gespannt. Man möchte ja, dass die Geschichte gefällt. Ist das dann der Fall, ist die Freude sehr groß.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Bei „Die Zeit des Poeten“, der bereits 2005 entstand, aber erst im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde, weiß ich es gar nicht mehr. „Stadt unter Glas – Die Privilegierten“ entstand aus einer Kurzgeschichte, die ich zu einem Wettbewerb geschickt hatte, wo sie abgelehnt wurde. Die Idee erschien mir aber zu schade, um die zu verwerfen. So entstand der Roman, der im „Shadodex-Verlag der Schatten“ erschienen ist. Der zweite Teil kommt übrigens in diesem Jahr auf den Markt.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Viele Manuskripte entstehen erst einmal handschriftlich auf dem Tisch in meiner Küche, aber wenn ich sie in den Computer eingebe oder überarbeite, tue ich dies in meinem Büro.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Meine Kinder finden es toll und sie lesen meine Bücher natürlich. Mein Sohn ist dabei der größte Kritiker. Auch etliche Freunde, meine Arbeitskolleginnen und Patienten und Patientinnen mögen die beiden Romane. Meine ältesten Leser sind tatsächlich 93 und 98 Jahre alt.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Bei „Stadt unter Glas“ weiß ich, dass es nach dem Roman mit dem Untertitel „Die Geflohenen“ keine weitere Geschichte geben wird. Das ist ein bisschen traurig, denn Mark Dornberg und seine Freunde sind mir sehr ans Herz gewachsen. Bei „Die Zeit des Poeten“ ist das etwas anderes. Polizei-Captain Michael Thanner, der mit seinem Team ermittelt, bekommt noch weitere Fälle. Dann finde ich den Abschied nach dem Wort „Ende“ nicht so schlimm, denn es wird ja ein Wiedersehen geben.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchen? Und wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich arbeite als examinierte Altenpflegerin bei einem ambulanten Pflegedienst, aber das alles unter einen Hut zu bringen, finde ich nicht schwer. Wenn man etwas unbedingt tun möchte, findet man immer einen Weg. Das Schreiben war für mich aber auch schon immer eine gute Möglichkeit, um meinen Kopf freizubekommen.

Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Bleibt offen für Neues, habt weiterhin Spaß mit meinen Geschichten und denkt immer daran, dass wir Autoren auch von eurem Feedback leben.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Christine und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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