Autoreninterview mit: Nicole Sälzle

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Mit dem Schreiben fing ich vor sehr, sehr vielen Jahren an. Ich war etwa 15 oder 16 Jahre alt, schätze ich. Erst für verschiedene Websites und eher sachlich (News, Biografien, etc.). Dann entdeckte ich das Thema Fan Fiction. Auch heutzutage macht man sich ja leider weiterhin lustig über Fan Fiction, aber dieser Bereich bietet so viele Möglichkeiten. In bestehenden Universen kann man einfach losschreiben, verschiedene Dinge probieren, testen, was beim Publikum ankommt oder nicht.

Einige Fan Fictions und Jahre später, wollte ich dann aber doch lieber mein eigenes Ding durchziehen. Ich schrieb einige Kurzgeschichten und entwickelte dann schon sehr schnell die Idee für „Der Verlorene Sektor“. Das Universum wuchs und wuchs und 2020 erschienen dann die ersten beiden Bände dieser Reihe.

Was mich zum Veröffentlichen brachte? Puh, gute Frage. Ich wollte „Der Verlorene Sektor“ schon seit jeher an den Markt bringen und diese Geschichte mit anderen teilen. 2020 war es dann eben endlich soweit und ich freue mich über jede Person, die sich mit mir gemeinsam in dieses weitläufige Universum stürzt.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Hibbelig. Natürlich. Wieso auch nicht? Ich meine, ich weiß, dass man es nicht jedem recht machen kann und die Meinungen immer auseinander gehen werden. Aber „Der Verlorene Sektor“ begleitet mich nun schon so viele Jahre, da bin ich natürlich immer gespannt, ob andere auch Gefallen daran finden.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Die Frage nach dem „von was meine Geschichten inspiriert sind“ ist für mich immer schwer zu beantworten. Die Idee hinter dem Verlorenen Sektor reifte über Jahre hinweg. Wann und wie ich damals auf die zündende Idee kam, daran kann ich mich nach all den Jahren nicht mehr wirklich erinnern. Ich entwickle viele Ideen über Gedankenspiele. Was wäre wenn? Wie würde unsere Welt aussehen, wenn es neben unserer Welt noch viele weitere gäbe? Was, wenn Menschen die Fähigkeit hätten, zwischen diesen Welten hin- und herzugehen? Was, wenn nur manche Menschen über diese Fähigkeiten verfügen? So ergibt sich eines nach dem anderen.

An erster Stelle steht bei mir die Fantasie. Ich stelle mir Dinge vor. Dann gehe ich dazu über, die Welt darum aufzubauen, für dieses Universum logische Schlüsse zu ziehen, die Regeln dazu zu schreiben. Wie funktioniert die Welt in „Der Verlorene Sektor“?

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Einen Lieblingsort nicht wirklich. Aber manche Szenen schreibe ich dann doch lieber erst auf dem Block, ehe ich sie in den Computer bringe.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Die finden es ganz cool. Ob sie meine Bücher lesen? Manche ja, manche nein.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Da ich in der Vergangenheit hauptsächlich Kurzgeschichten schrieb und mich „Der Verlorene Sektor“ noch eine Weile beschäftigen wird, gab es bislang noch keinen tränenreichen „Abschied“ von meinen Protagonisten. Tatsächlich ist es so, dass selbst dann, wenn „Der Verlorene Sektor“ eines Tages beendet sein wird, das nicht zwangsläufig das Ende der Abenteuer sein muss. Auch wenn ich dann gerne erstmal etwas anderes schreiben möchte, kann ich jederzeit mit Kurzgeschichten oder einem Ableger, etc. zurückkehren. Das ist ja gerade so wundervoll an einem solchen Universum. Es kann in viele verschiedene Richtungen wachsen. Das Ende der Haupthandlung steht übrigens schon lange fest – ich habe dieses Kapitel schon vor einer ganzen Weile geschrieben.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich arbeite weiterhin in meinem gelernten Beruf und bin somit als Übersetzerin selbständig tätig. Aufgrund meines entsprechenden Werdegangs arbeite ich aber auch viel redaktionell, befülle Websites und Blogs mit Inhalten. So wird mir nie langweilig!

Das alles unter einen Hut zu bringen, ist natürlich nicht immer leicht. Aber ich habe hier ganz klar Prioritäten: Erst der Brotjob, sprich Übersetzungs- und Textaufträge, dann „Der Verlorene Sektor“. Ist derzeit leider so, da kann ich nichts machen. Um dem Schreiben und Veröffentlichen von Büchern eine größere Priorität zuzusprechen, müsste ich dann schon noch ein paar Exemplare mehr verkaufen.

Frage 8: Gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Kauft meine Bücher!? XD

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Nicole und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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