Autoreninterview mit: Gesa Walkhoff

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

2014 habe ich meinen ersten Roman begonnen, den ich jedoch nie veröffentlicht habe. Mit diesem Roman wollte ich Klarheit über mein bisheriges Leben gewinnen und es für mich ordnen. Das hat gut getan und es war eine so interessante, faszinierende Beschäftigung, dass ich weitergemacht und meinen ersten zur Veröffentlichung bestimmten Roman geschrieben habe.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Meine Aufregung und Nervosität steigt bis zum Veröffentlichungstermin kontinuierlich an. Anschließend kommt die Erleichterung, es geschafft zu haben. Die Rückmeldungen der Leser und Leserinnen erwarte ich mit Spannung und mit einer Spur Ängstlichkeit, ob ich es geschafft habe, sie abzuholen und mit der Geschichte einzufangen, zu berühren oder einfach nur für das Thema zu interessieren.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Es soll Autoren geben, die das können: Einfach drauf loszuschreiben. Ich kann das nicht und ich bin wohl auch viel zu strukturiert dazu. Stattdessen suche ich nach Themen, manchmal springt mich auch einfach eine Idee an, die mich genügend fasziniert, um sie weiterzuverfolgen _ das ist das Wichtigste. Ich habe in den vergangenen Jahren jede Menge Buchideen notiert, aber wenn ein Thema mich nicht ganz und gar erfasst und begeistert, wird (zumindest vorerst) kein Roman daraus.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Es gibt wohl kaum einen Ort, der nicht irgendwie zum Schreiben inspirieren kann. Fast immer erledige ich das allerdings bequemlicherweise vom Schreibtisch aus.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Meine Familie und meine Freunde unterstützen mich großartig! Das ist so wichtig! Meine Mutter und meine Schwestern lektorieren meine Romane, meine Freunde lesen sie und alle helfen mit – in vorderster Front mein Lebensgefährte – sie bekannt zu machen. Da ich – bis auf eine Ausnahme – immer als Selbstverlegerin unterwegs bin, würde ich anders auch wohl kaum ein Buch verkaufen. Bücher verkauft man über Empfehlung oder großen Werbedruck. Den kann ich als Einzelkämpferin nicht aufbauen.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Ich entlasse die Protagonisten gerne in die Welt, denn ich bin unheimlich neugierig darauf zu erfahren, wie sie bei den LeserInnen ankommen, wie sie über die Persönlichkeiten denken.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchen? Und wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen?

Als Beruf würde ich das Romane schreiben nicht bezeichnen, denn ich verdiene kein Geld damit. Im Gegenteil: Es kostet mich mehr als ich einnehme. Eine Berufung ist das Schreiben allerdings schon! Sonst würde ich es nicht machen. Mein Geld verdiene ich zurzeit als freie Redakteurin, Texterin und Journalistin.

Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Ich freue mich wahnsinnig über Interesse an meinen Büchern. Wer unverbindlich reinschnuppern will, findet auf meiner Internetseite Leseproben von sämtlichen meiner Romane. Außerdem freue ich mich über Interesse an Lesungen, die man übrigens auch prima online abhalten kann!

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Gesa und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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