Autoreninterview mit: Gerd Schäfer

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Ich habe vor 5 Jahren mit dem Schreiben begonnen. Damals hatte ich eine Burnout-Phase und regelmäßig alle möglichen Gedanken im Kopf, zu denen ich mir fleißig Notizen gemacht habe. Irgendwann hatte ich die Idee, diese Überlegungen zu einer Geschichte zusammenzufügen. Daraus ist mein Debüt-Roman „Mein kleiner Alien“ entstanden, in dem es um die Suche nach dem Sinn des Lebens geht.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Das ist jedes Mal eine sehr aufregende Zeit. Auf der einen Seite ist da natürlich die Freude, dass aus einer kleinen Idee nach sehr viel Arbeit ein fertiges Buch entstanden ist. Gleichzeitig hat man auch immer ein wenig Angst, dass der Text den Lesern nicht gefallen könnte. Wenn die ersten positiven Rückmeldungen kommen, ist die Erleichterung groß.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Zu meinem Erstling „Mein kleiner Alien“ haben mich die tollen Geschichten „Das Café am Rande der Welt“ und „Der kleine Buddha“ inspiriert. Ich liebe diese beiden Bücher, merke aber häufig, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, sich dem Thema „Suche nach dem Sinn des Lebens“ zu öffnen. „Mein kleiner Alien“ ist der Versuch, dieses Thema etwas humorvoller anzugehen.

Meist ist es meine Gefühlswelt, die mich zu meinen Geschichten inspiriert.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Es gibt nur einen Lieblingsort, an dem ich gerne schreiben WÜRDE. Das ist eine gemütliche mitten im Berg gelegene Alpenhütte mit Bergsee und Wasserfall.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Die Reaktionen darauf sind sehr unterschiedlich. Viele finden es toll, anderen ist es völlig egal. So ist es auch mit dem Lesen. Viele lesen meine Bücher und freuen sich auf die nächste Geschichte. Andere wiederum kommen nicht auf die Idee, meine Texte zu lesen.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Ja, es gibt immer wieder Protagonisten, die einem sehr ans Herz wachsen. Das liegt wohl daran, dass man oft seine eigenen Gefühle und Wünsche in die Charaktere einfließen lässt. Das Wort ENDE habe ich tatsächlich noch nie unter eine Geschichte geschrieben, allerdings fühlt es sich immer gut an, einen Text fertigzustellen. Mag ich einen Protagonisten besonders gerne, überlege ich mir, ob ich ihn in einem Folgeband verwenden kann.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Ja, hauptberuflich bin ich im IT-Bereich tätig. Zwar würde ich lieber nur schreiben, aber irgendwo muss ja auch das Geld herkommen. Mit meinen Büchern beschäftige ich mich nach Feierabend.

Frage 8: Gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Zuerst einmal möchte ich mich bei allen Lesern bedanken. Ich freue mich über jeden einzelnen, der meine Texte liest, und ein positives Feedback macht mich sehr glücklich.

Ich würde mir wünschen, dass die Leser sich häufiger aufraffen könnten, zu den Büchern, die ihnen gefallen, Rezensionen zu verfassen und zu veröffentlichen. Als Selfpublisher und auch in kleinen Verlagen sind die Autoren darauf angewiesen.

Zu guter Letzt möchte ich einen kleinen Ausblick für das laufende Jahr wagen. Wenn alles gut läuft, werde ich in diesem Jahr zwei Romane veröffentlichen. Nach der „Villa Konfetti“ wird es ein zweites gemeinsames Buch mit Sina Land geben. Im Herbst folgt hoffentlich ein weiterer Roman von mir allein.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Gerd und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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